vergrößernverkleinern
Der Traum von Toni Elias. Auch beim Heimspiel in Jerez vor Dani Pedrosa sein © Honda

Alex de Angelis und Toni Elias wollen beim kommenden Grand Prix in Jerez weiter nach vorn kommen - Hoffnung auf ein "normales" Rennwochenende

Nach den turbulenten Auftaktrennen in Katar und Motegi erwartet der gesamte Grand-Prix-Zirkus endlich ein MotoGP-Wochenende mit normalen Verhältnissen. Beim ersten Europarennen der Saison in Jerez könnte endlich ein reibungsloser Ablauf gelingen, denn das Wetter soll stabil bleiben. Die Gresini-Honda-Mannschaft wird sich freuen. "Nach den komischen Wochenenden in Motegi und Katar brauchen wir ein normales Wochenende", sagte Teamchef Fausto Gresini.

"Die turbulenten Verhältnisse haben unsere Arbeit mit dem Motorrad deutlich eingeschränkt", sagte der Italiener weiter. "Ich habe das Gefühl, als würde die Saison in Jerez erst richtig starten. Wir müssen von Beginn an gut dabei sein. Wir haben schon in Motegi mit Toni einen kleinen Fortschritt erlebt und haben auch für Jerez einige Ideen."

"Aber der Fortschritt war nicht so deutlich wie erwartet", schränkte Toni Elias sofort ein. "Wir sind vor meinem Heim-Grand-Prix in Jerez nicht gerade in Topform. Wir sind aber anscheinend auf dem richtigen Weg und müssen mit Unterstützung von Honda jetzt weiterarbeiten. Ich hatte schon tolle Rennen in Jerez und das Publikum pusht uns spanische Piloten immer deutlich nach vorne. Ich habe allen Grund für Optimismus."

Gerade der Auftritt vor heimischer Kulisse bedeute ihm viel: "Man spürt die Leidenschaft der Fans. Es kommen immer so dermaßen viele Leute. Als ich in der 125er und der 250er-Klasse dort fuhr konnte ich deren Anfeuerungsrufe sogar durch den Helm hören. Ich habe immer ein genz besonderes Gefühl, wenn ich auf dieser Strecke unterwegs bin."

Etwas emotionsloser nähert sich Teamkollege Alex de Angelis dem Auftritt in Spanien. "Nach Motegi wäre es unvernünftig, jetzt irgendwelche Vorhersagen zu treffen. Wir werden aber sicherlich nicht wieder solch große Probleme haben. Wir müssen Traktion finden. Das ist der einzige Bereich, in dem es derzeit hapert. Unser Test in Jerez war nicht gut. Aber vielleicht ist es ja wie in Katar. Dort haben uns die höheren Temperaturen geholfen. Nach den zwei komischen Rennen zum Auftakt kommt jetzt hoffentlich Normalität."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel