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John Hopkins will Ende Mai im Miller Motorsport Park wieder am Start sein © Honda

Stiggy-Honda-Neuzugang John Hopkins muss nach seinem heftigen Abflug in Assen mindestens einen Monat pausieren: "Wie vom Zug überrollt"

John Hopkins hatte sich seinen kurzfristigen Wechsel in die Superbike-Weltmeisterschaft sicherlich ganz anders vorgestellt. Nach dem Rückzug der MotoGP-Werksmannschaft von Kawasaki stand der Amerikaner zunächst ohne Motorrad da, bis ihn Johan Stigefeldt auf seine Honda setzte. Doch es folgten bei den ersten Auftritten einige Lektionen für den Draufgänger, in Assen brach sich "Hopper" nach einem Highsider die Hüfte.

Am Montag folgte die genaue Untersuchung der Verletzungen und sofort eine Operation. Der Hüftknochen wurde mit insgesamt fünf Schrauben fixiert, bald startet der Amerikaner eine intensive Rehabilitation. "Solche Schmerzen hatte ich noch nie", so Hopkins, "und ich habe schon einige Stürze gehabt. Ich flog hoch und landete mit den Füßen zuerst. Nach einer ewig langen Wartezeit im Krankenhaus fühlte ich mich besser, nachdem sie mit die Hüfte wieder eingerenkt hatten."

Aber die Torturen waren damit noch längst nicht überstanden. "Am Samstagmorgen fühlte ich mich, als sei ich von einem Zug überrollt worden. Zum Glück war meine Frau an meiner Seite und konnte mich auf dem Rückflug ganz gut untrstützen. Dr. Ting hat sich das dann Montagmorgen angeschaut und auch sofort einen Genesungsplan aufgestellt." Nach einer kurzen Ruhephase beginnt Hopkins mit intensiven Traininsgeinheiten.

Der Stiggy-Honda-Pilot geht voller Motivation an die harte Arbeit. "Ich habe mir zum Ziel gesetzt, bis zum Rennen in den USA wieder fit zu sein. Es ist schade, dass der Crash passierte, denn das Bike fühlte sich richtig gut an. Ich hatte mich schon auf einen Kampf an der Spitze gefreut." Der behandelnde Arzt Dr. Ting bremste Hopkins' Euphorie etwas: "Normalerweise braucht man bei einer solchen Verletzung sechs Wochen, aber bei John ist immer alles möglich..."

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