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John Hopkins bekam seine Brüche in der Hüfte mit fünf Schrauben fixiert © Honda

Dr. Arthur Ting ist zufrieden mit dem Verlauf von John Hopkins Operation und bei Stiggy-Honda hofft man auf eine baldige Rückkehr der Amerikaners

John Hopkins selbst hat sich vorgenommen, bei seinen Heimrennen am 31. Mai in Salt Lake City wieder auf seiner Honda zu sitzen. Und auch bei seinem Stiggy-Team ist man zuversichtlich, den Superbike-Neuzugang bald wieder begrüßen zu können. Hopkins war an seinem zweiten Superbike-Wochenende in Assen im Training schwer gestürzt und hatte sich Brüche am Kopf des linken Oberschenkelknochens zugezogen. Im amerikanischen Freemont musste er sich operieren lassen.

"John hat sich eine Bruchverschiebung an der linken Hüfte zugezogen. Als er am Sonntag hier ankam, haben wir ein CT gemacht, bei dem wir den Bruch am Oberschenkelkopf gesehen haben", erklärte Chirurg Dr. Arthur Ting, der Hopkins nicht zum ersten Mal behandeln musste. "Am Montagmorgen kam er in den OP, wo wir seine Brüche im Hüftgelenk und am Becken mit fünf selbstauflösenden Schrauben fixiert haben. John hat das Krankenhaus auf Krücken verlassen und wird in zwei Wochen wieder mit dem Training beginnen. Ich gehe davon aus, dass die Heilung bis zu sechs Wochen dauern wird, aber bei John ist alles möglich."

Das Stiggy-Honda-Team jedenfalls weiß Hopkins bei Spezialist Dr. Ting in besten Händen. "Ich freue mich sehr über den guten Verlauf der Operation", sagte Teamchef Johan Stigefelt, selbst früherer Grand-Prix-Pilot. "Ich habe großes Vertrauen in Dr. Tings Fachwissen, denn ich weiß, dass einer der besten Chirurgen für diese spezifischen Verletzungen ist."

"Dr. Ting hat in der Vergangenheit auch einige meiner Verletzungen behandelt, deshalb weiß ich aus erster Hand, dass er einer der Besten ist", fuhr Stigefelt fort. "Ich weiß, dass John hart im Nehmen und entschlossen ist, so schnell wie möglich wieder Rennen zu fahren. Er wird hart trainieren, um schnell wieder fit zu werden. Ich bin sicher, dass er bald zum Team zurückkehren wird."

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