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Sete Gibernau freut sich schon lange darauf, in Jerez wieder MotoGP zu fahren © Onde 2000

Seit seiner Entscheidung, in die MotoGP zurückzukehren, fiebert Sete Gibernau seinem Heimrennen in Jerez entgegen - In Spanien soll es aufwärts gehen

Es wird die Heimkehr des Rückkehrers: Für Sete Gibernau ist das kommende Rennwochenende im spanischen Jerez etwas ganz Besonderes. Auf dieser Strecke hat er einen seiner emotionalsten Siege errungen, aber auch eine seiner bittersten Niederlagen erlebt. Nach zwei Jahren Pause ist Gibernau wieder zurück in der MotoGP und Jerez wird für ihn eines der Highlights der Saison.

2004 hat Gibernau vor mehr als 100.000 begeisterten Zuschauern im strömenden Regen den Sieg in Jerez geholt. Ein Jahr später war er in einem wahren Rennkrimi drauf und dran, diesen Sieg zu wiederholen. Gibernau und Valentino Rossi lieferten sich bis zum Schluss ein erbittertes Duell um die Spitze. Auf der Zielgeraden kam es zum Kontakt, Gibernau flog von der Strecke und Rossi siegte - ein Moment, an den sich heute noch viele erinnern.

In seiner Comebacksaison ist Gibernau allerdings noch weit davon entfernt, sich mit seinem ehemaligen Erzrivalen Rossi heiße Duelle um den Sieg zu liefern. Der Spanier fährt für das neu formierte Ducati-Team Grupo Francisco Hernando und findet sich eher in den hinteren Regionen der Ergebnislisten wieder. Beim Saisonauftakt wurde er 13., am vergangenen Wochenende in Japan schied er nach einem Crash vorzeitig aus. Doch jetzt denkt der Spanier positiv.

"Es ist einfach klasse, wieder nach Jerez zu kommen", sagte Gibernau. "Darauf habe ich mich gefreut, seit ich entschlossen habe, wieder Rennen zu fahren. Wir kommen mit Optimismus, Energie und mehr Erfahrung dorthin." Der Spanier sieht in den ersten beiden Saisonrennen auch Positives: "Ich konnte mit jeder Runde Erfahrung sammeln. Das gesamte Team arbeitet sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir die Früchte dieser Arbeit bald ernten können."

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