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Die neue Moto2-Klasse - hier in Katar - hat sich in kurzer Zeit einen Namen gemacht © Honda

Nicht nur wegen des vierten Platzes seines Schützlings Yuki Takahashi schwärmt Hervé Poncharal vom Moto2-Thriller im spanischen Jerez

Auch der zweite Moto2-Grand-Prix der Geschichte hatte alle Zutaten eines richtigen Krimis: Nach dem Neustart war über weite Teile des Rennens eine vier bis fünf Fahrer starke Gruppe in ständige Positionswechsel um die Führung verwickelt, aber auch um die Vergabe der letzten Punkteränge gab es bis zur Ziellinie einen heißen Tanz. Für den Teamchef des französischen Tech-3-Rennstalls, Hervé Poncharal, war es die beste Werbung für die neue mittelschwere Klasse.

"Jerez war ein sehr packendes Rennen und eine großartige Werbung für die Moto2-Kategorie", so Poncharal. "Die Moto2 ist definitiv eine Klasse, die anhaltend für gute Unterhaltung sorgen wird. Die Leistungsdichte ist einfach unglaublich. Spätestens nach Jerez muss man die Entscheidung für dieses Reglement in einem positiven Licht sehen." Der Franzose hebt natürlich auch die Leistung seines Fahrers Yuki Takahashi hervor.

"Es war ein starkes Rennen von Yuki. Er konnte sich über die gesamte Renndistanz in der Führungsgruppe halten und machte dabei einen recht komfortablen Eindruck. Schade, dass es nicht zu einer Podiumsplatzierung gereicht hat - er war jedenfalls knapp dran. Aber nach der Enttäuschung von Katar hat Yuki einen großartigen Job gemacht. Und er hat auch eindeutig gezeigt, dass er in jedem Rennen um den Sieg kämpfen kann."

Etwas mehr Sorgenfalten bereitete dem Teamchef die Darbietung von Raffaele de Rosa: "Bei Raffaele müssen wir zunächst verstehen, was eigentlich seine Probleme sind", meint Poncharal. "Erst danach können wir ihm helfen, den Rückstand auf Yuki zu verkleinern. Wir wissen, dass er ein schneller Pilot ist und selbstverständlich möchten wir ihn weiter vorne im Feld sehen."

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