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Mit einem Suter-MMX-Bike will das Aspar-Team von nun an vorne mitfahren © Marc VDS

Jorge "Aspar" Martinez und sein Moto2-Rennstall setzen ab sofort auf Suter statt RSV und wollen möglichst rasch auf die Tabellenführer aufholen

Für das spanische Aspar-Team verlief die Moto2-Saison bislang nicht unbedingt nach Wunsch - nun zieht der Rennstall um Teamchef Jorge Martinez die Konsequenz daraus: Chassis-Lieferant RSV wird vor dem nächsten Rennen durch Suter-MMX ersetzt. Davon verspricht sich Martinez eine deutlich bessere Leistung - und auch Titelchancen für seine beiden Fahrer Julián Simón und Mike de Meglio.

"Die RSV ist ein konkurrenzfähiges Bike, aber unser Team hat zwei Weltmeister in der Garage und diese Jungs können während der Saison keine Zeit damit verbringen, Entwicklungsarbeit zu leisten", wird Martinez von 'Motor Cycle News' zitiert. "Die Sponsoren und das Team verlangen, dass wir von Anfang an siegfähig sind. Daher haben wir uns dazu entschlossen, zu Suter zu wechseln."

"Diese Marke hat bereits einige Erfolge erzielt und führt aktuell auch die Gesamtwertung der Moto2 an", meint der spanische Teameigner. "Wir halten das für die richtige Entscheidung, denn wir wollen unbedingt noch ins Titelrennen einsteigen - beim nächsten Rennen."

"Unsere Beziehung mit RSV ist ausgezeichnet", sagt Martinez. "Wir tragen aber die Verantwortung, alles in unserer Macht stehende zu tun, um das konkurrenzfähigste Material zu bekommen, das es gibt. Aus diesem Grund haben wir uns zu diesem Wechsel entschieden."

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