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Simone Corsi und JiR wollen 2010 noch für Furore und Überraschungen sorgen © Honda

Moto2-Pilot Simone Corsi im Interview über das Rennen in Jerez, das Kräfteverhältnis in der neuen Moto2 und Anlaufschwierigkeiten beim JiR-Team

Alles ist neu für Simone Corsi: Der ehemalige 125er-Fahrer geht 2010 in der neuen Moto2-Kategorie an den Start und konnte bereits 19 Punkte für das JiR-Team einfahren. Doch der 23-Jährige muss auch erkennen: Mehr ist drin für ihn, denn zuletzt in Jerez hätte Corsi vergleichsweise einfach auf das Podium vorfahren können. Im Interview spricht der Italiener über seine verpasste Chance in Spanien, über die Eingewöhnung in der neuen Moto2-Klasse und gewisse Anlaufschwierigkeiten.

Frage:

"Leider hat der Rennabbruch alles durcheinander gebracht. Mein zweiter Start war nicht so berauschend. Ich legte einen leichten Wheelie hin und musste diese Situation erst einmal kontrollieren. So ging ich nur als 17. in die erste Kurve. Das Bike war schnell und ich fühlte mich prima, also machte ich meinen Job. Runde für Runde kam ich der Spitzengruppe näher."

"Ich verlor einige Zeit im Duell mit Sergio Gadea, weil wir uns immer wieder gegenseitig überholten. Bei nur 17 verbliebenen Runden war es mir anschließend nicht mehr möglich, noch auf das Podium zu fahren. Das ist schade, macht aber nicht die gute Arbeit zunichte, die wir geleistet haben. Mein Motorrad war klasse."

"Ich hätte unter diesen Bedingungen sicherlich mehr zustande bringen können, wenn ich nur mehr Runden gehabt hätte. Die Meisterschaft ist aber noch lange nicht zu Ende und die Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrern und ihren Bikes sind noch nicht offensichtlich. Daher ist es wichtig, in jedem Rennen Punkte zu holen und die Entwicklung aufrecht zu erhalten."

Noch ist die Moto2 ein großes Neuland

Frage:

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"Manche rutschen mehr, manche rutschen weniger. Aber das verändert sich von Rennstrecke zu Rennstrecke und gelegentlich sogar von Kurve zu Kurve. Wir müssen erst einmal noch ein bisschen mehr fahren, um ein paar Vergleichsdaten zu haben."

Vorne zu starten ist ein Muss

Frage:

"In den beiden ersten Rennen haben sich Shoya Tomizawa und Toni Elias als überaus schnell erwiesen - und auch als konstant. Das bereitet uns ein paar Sorgen. Uns ist aber klar, dass diese Meisterschaft noch so neu ist, dass es viele Unbekannten gibt. Es ist nicht vorhersehbar, was passieren kann. Wir konzentrieren uns daher einfach darauf, den bestmöglichen Job zu machen."

Frage:

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