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Helmut Bradl begleitet seinen Sohn Stefan seit Jahren zu allen Rennen © Kraft D.

Ex-Grand-Prix-Sieger Helmut Bradl erleidet bei einem Unfall am Samstag mehrere Brüche und innere Verletzungen - Sohn Stefan ist geschockt

Bei Familie Bradl war die Stimmung nach der tollen Aufholjagd von Moto2-Pilot Stefan in Le Mans gut, doch am Samstag gab es den großen Schock: Vater Helmut Bradl stieß bei einer Motorradtour im Allgäu mit einem Auto zusammen und erlitt schwere Verletzungen. Der 48-Jährige kam mit Arm- und Rippenbrüchen sowie einem Leber- und Milzriss auf die Intensivstation des Krankenhauses in Kaufbeuren.

"Am Samstagnachmittag, ungefähr eine Stunde nach dem Unfall, rief meine Mama mich an und erzählte mir von dem Unfall", sagt ein deutlich mitgenommener Stefan Bradl im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Er sei natürlich "geschockt" gewesen. "Ich bin sofort ins Krankenhaus gefahren", berichtet der 20-Jährige, der im Rahmen seiner Karriere immer wieder die Beratung durch seinen Vater sucht.

Nach Aussage des Sohnes bestand bei Helmut Bradl keine Lebensgefahr. Die notwenige Operation in der Klinik Kaufbeuren dauerte mehrere Stunden. Der prominente deutsche Ex-Rennfahrer soll einige Wochen im Krankenhaus bleiben, anschließend eine umfangreiche Reha angehen. Nach Möglichkeit möchte er seinen Sohn schon beim Grand Prix in Silverstone wieder begeleiten.

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