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Endlich: Im vierten Rennen landete auch Héctor Faubel in den Punkterängen © Marc VDS

Nachdem Scott Redding in Frankreich als Zwölfter die ersten Punkte für Marc-VDS holte, kam Héctor Faubel in Mugello auf gleicher Position ins Ziel

Héctor Faubel brauchte vier Rennen, um erstmals in dieser Saison WM-Punkte zu sammeln. Der 26 Jahre alte Spanier war ohne nennenswerte Testkilometer in die Moto2-WM eingestiegen, denn kurz vor dem ersten Grand Prix in Katar wurde er anstatt dem Belgier Vincent Lonbois von Marc-VDS verpflichtet. In den ersten Rennen musste sich Faubel aber nicht nur mit einem neuen Bike auseinander setzen, sondern hatte obendrein noch reichlich Pech.

Auch in Mugello lief nicht alles astrein, da das Getriebe für die lange Gerade etwas zu kurz übersetzt war. Dennoch zieht der spanische Rennfahrer ein positives Fazit: "Ich bin froh, endlich meine ersten WM-Punkte in der neuen Moto2-Klasse gesammelt zu haben", so Faubel. "Allerdings bin ich auch etwas enttäuscht darüber, dass es zu keiner besseren Platzierung gereicht hat. Mein Start war gut, und sowohl das Motorrad als auch die Reifen haben gut funktioniert."

"Über die gesamte Renndistanz hatte ich es mit den gleichen Fahrern zu tun. Wir alle haben um den achten Platz gekämpft. Schon bald im Rennen konnte ich mich an die Führungsposition dieser Gruppe setzen", berichtet Faubel von seinen Renneindrücken. Mehr als Platz zwölf war letztendlich aber nicht drin. "Mein Bike war etwas zu kurz übersetzt", erklärt der 26-Jährige. "Das bedeutete, dass ich zu drei Vierteln auf der langen Gerade in den Drehzahl-Begrenzer kam."

"So war es für die anderen recht einfach, mich zu überholen. Insgesamt bin ich aber ziemlich zufrieden", meint Faubel und begründet seine Sicht der Dinge: "Wir haben einen Fortschritt mit dem Motorrad gemacht. Ich fühle mich jetzt viel wohler darauf und ich habe meine ersten Punkte in der Tasche. Jetzt freue ich mich auf Silverstone, wo ich mich hoffentlich weiter steigern kann."

Teamchef Michael Bartholemy freut sich mit seinem Schützling: "Héctor fuhr ein großartiges Rennen", so der erfahrene Belgier. "Er wehrte sich tapfer gegen Piloten wie Débon und Simón. Beide haben schon Moto2-Podien eingefahren. Im Moment fehlt Héctor aber immer noch Zeit auf dem Motorrad, doch dieses Ergebnis wird ihm einen Schub für das nächste Rennen in Silverstone geben."

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