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Das Kiefer-Team bereitet sich auf einige stressige WM-Wochen vor © Kiefer

Das Kiefer-Team und Stefan Bradl blicken gespannt auf die nächsten Rennwochenenden und hofft auf möglichst viele WM-Punkte

Das Kiefer-Team startet dieses Wochenende zu einem Marathon, der nicht nur für die Fans spannend wird, sondern auch für die Logistiker in den Teams: Mit dem fünften Lauf zur Motorrad-WM im britischen Silverstone dieses Wochenende beginnt eine Abfolge von vier Rennen in den nächsten knapp fünf Wochen. Keine Leichte Aufgabe für das Team um Stefan Bradl.

Nach dem Großbritannien-Grand-Prix reist der WM-Tross sofort nach Assen (Holland), um für das Rennen am 26. Juni rechtzeitig am Start zu sein. Von dort aus geht es auf direktem Wege zum Grand Prix von Katalonien nach Barcelona (Spanien) am 4. Juli.

Bevor sich das Kiefer-Team dann auf die Reise zum Heimrennen nach Deutschland begibt, findet unmittelbar nach dem Rennen in Barcelona noch der offizielle Test auf der brandneuen Rennstrecke von Alcañiz in der Nähe von Saragossa statt. Ist man aus dem sonnigen Spanien kaum ein paar Tage in Deutschland zurück, geht es für den deutschen Rennstall zum letzten Rennen vor der Sommerpause, dem deutschen WM-Lauf auf dem Sachsenring am 18. Juli.

"Bei den kurz aufeinanderfolgenden Rennen in den nächsten Wochen kann man in kurzer Zeit sehr viele Punkte holen", sagt Bradl. "Das geht bis zu unserem Saisonhöhepunkt auf dem Sachsenring. Es wird zwar sicher stressig, aber wir haben ja zwischen den Rennen immer ein paar Tage zum Durchatmen. Das genügt für die Regeneration. Wichtig ist, verletzungsfrei zu bleiben."

Zuerst steht wie erwähnt der britische Grand Prix in Silverstone auf dem Plan. Die traditionsreiche Rennstrecke ist neu im Kalender der Motorrad-WM. Da das Streckenlayout extra für Motorradrennen modifiziert wurde, kennt noch kein Team oder Fahrer die Tricks und Kniffe, welche für schnelle Runden nötig sind. Schnelle Runden werden in Silverstone mehr als wörtlich genommen, schließlich ist die Strecke für ihre hohen Geschwindigkeiten weltbekannt.

"So wie ich gehört habe, ist Silverstone eine sehr schnelle Strecke, anscheinend sogar noch schneller als Phillip Island", so Bradl. "Mir gefällt das, schnelle Strecken liegen mir eigentlich ganz gut. Da ich auch mit der Eingewöhnung auf einer neuen Rennstrecke generell kein Problem habe, bin ich für dieses Wochenende ziemlich zuversichtlich."

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