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Stefan Bradl konnte in Assen nicht wie gewohnt attackieren - der Arm schmerzte © Kiefer

Kiefer-Fahrer Stefan Bradl kämpfte in Assen nicht nur mit der Konkurrenz, sondern auch mit sich selbst: Im Rennen verließen ihn die Kräfte im rechten Arm

Für Stefan Bradl hielt das Wochenende in den Niederlanden keine Punkteausbeute bereit. Der Kiefer-Pilot mühte sich in Assen nach Leibeskräften, bis ihn selbige im Rennen verließen - Bradl haderte mit seinem rechten Oberarm, weshalb er an der Bremse nicht mit dem gewohnten Vertrauen zu Werke gehen konnte. Der 19. Platz in der Moto2-Kategorie war somit das höchste der Gefühle.

"Das war ein schwieriges Rennen", gibt der 20-Jährige zu Protokoll. "Nach dem Start bin ich gut mitgekommen, war allerdings voll am Limit unterwegs. Am Ende der Zielgeraden hatte ich prompt einen Rutscher übers Vorderrad. Dann versuchte ich es mit Gewalt, was jedoch auch nicht funktionierte. Ich bin einfach das komplette Wochenende über nicht zurecht gekommen."

Zu allem Überfluss musste sich Bradl im Rennen auch noch mit einer ganz anderen Thematik befassen: Der Oberarm spielte nicht mit. "Ich hatte Schmerzen", berichtet der Deutsche, "weil ich im ersten Sektor immer zu stark gepusht habe. Vorab habe ich eine Spritze bekommen - ohne diese hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft, denn der Muskel im Oberarm ist verhärtet", so Bradl.

"Dadurch hatte ich nach einiger Zeit kein richtiges Gefühl mehr in der rechten Hand", erläutert der Moto2-Fahrer und fügt hinzu: "Es ist dann auch immer schlimmer geworden. Da ging leider gar nichts." Auch in der Gesamtwertung rangiert Bradl auf dem 19. Platz, macht sich aber Hoffnung: "Solche Kleinigkeiten kommen noch dazu, aber ich komme schon wieder raus aus dieser Lage."

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