vergrößernverkleinern
Sergio Gadea feierte mit Platz zwei am Freitag einen kleinen Achtungserfolg © Pons-Kalex

Toni Elias meldet sich im ersten Freien Training von Barcelona an der Spitze der Moto2 zurück: Bestzeit vor Sergio Gadea

Toni Elias ist im ersten Freien Training zum Grand Prix von Katalonien seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der WM-Leader fuhr am Freitagnachmittag die Bestzeit (1:48,425 Minuten). Knapp dahinter schob Pons-Kalex-Pilot Sergio Gadea auf Rang zwei (1:48,532). Ab Platz drei folgten mit Shoya Tomizawa (1:48,622), Tom Lüthi (1:48,630) und Andrea Iannone (1:48,743) allesamt Fahrer, die auch in der Gesamtwertung auf den vorderen Plätzen zu finden sind.

Die einstündige Trainingssitzung zeigte einmal mehr, wie eng es in der Moto2-Klasse zur Sache geht. Die ersten 40 (!) Fahrer des Klassements waren am Ende nie mehr als jeweils anderthalb Zehntelsekunden voneinander getrennt. Zumeist bewegten sich die Abstände sogar bloß im Tausendstelbereich.

Bei hochsommerlichen Temperaturen - das Thermometer kletterte bis auf 37 Grad Celsius, der Asphalt war sogar 55 Grad warm - war vor allem Lüthis dritter Platz eine positive Überraschung. Der Schweizer hatte sich erst am vergangenen Wochenende einer Schulter-Operation unterzogen, nachdem er sich das linke Schlüsselbein gebrochen hatte.

Stürze blieben am Freitagnachmittag weitestgehend aus. Lediglich Vladimir Leonov, Andrea Iannone und Raffaele de Rosa landeten zwischenzeitlich im Kies. Für alle drei ging es aber danach problemlos weiter. Der einige deutsche Starter an diesem Wochenende, Arne Tode, platzierte sich schlussendlich an 39. Stelle (1:50,619).

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel