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Karel Abraham setzte sich von Simone Corsi und Toni Elias ab © FWeisse

Karel Abraham zeigte im Grand Prix von Katalonien eine starke Leistung - Nur 1,5 Sekunden hinter dem Podium

Karel Abrahams Aufwärtstrend ist unverkennbar. Nach den guten Trainingsergebnissen und dem neunten Platz im Rennen in Assen fuhr der junge Tscheche am vergangenen Sonntag einen mitreißenden Grand Prix von Katalonien. Abraham ließ dabei etablierte Moto2-Stars wie Toni Elias und Simone Corsi ziemlich alt aussehen. Für den FTR-Pilot kam die Zielflagge ein paar Runden zu früh, ansonsten wäre hätte es womöglich noch zu einer Podiumsplatzierung gereicht.

"Es war ein unglaublich schwieriges Rennen, weil es so dermaßen heiß da draußen war", so Abraham. Und ich muss ehrlich eingestehen, dass ich kein großer Freund von solchen Temperaturen bin. Die Hitze verlangte meinem Körper während des Rennens alles ab. Aber im Endeffekt war es ein gutes Rennen, weil wir sehr konstante Rundenzeiten gefahren sind."

"Mein Start war nicht unbedingt gut", so der 20-Jährige weiter. "Aber mein Vorteil in den ersten paar Runden war, dass ich ordentlich reingehalten habe. Ich bin einfach wie im Qualifying unbarmherzig zu Werke gegangen und habe einem nach dem anderen überholt. In weiterer Folge sind meine Rundenzeiten immer konstanter geworden und schlussendlich konnte die Gruppe mit Elias und Corsi einholen. Es hat auch nicht allzu lange gedauert, bis ich die beiden überholen und hinter mir lassen konnte."

In der Schlussphase steigerte sich Abraham förmlich in einen Fahrrausch. "Ich habe schnell gemerkt, dass ich um einiges schneller fahren kann als Elias. Ich konnte mich absetzen und habe dann auch schon Simón und Lüthi vor mir gesehen. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch 3,8 Sekunden hinter ihnen. Ich habe alles versucht, um aufzuschließen. Zum Schluss konnte ich meine Rundenzeiten um über eine Sekunde verbessern. Zwei Runden mehr und ich hätte wahrscheinlich noch in den Kampf um das Podium mit eingreifen können. Aber ich bin auch so überglücklich mit diesem Ergebnis."

Die in England verletzte linke Hand bereitet Abraham mittlerweile keine Schwierigkeiten mehr. "Das angebrochene Kahnbein spüre ich beim Fahren überhaupt nicht mehr. Das war auch am Renntag in Assen schon so. Und hier war es am ganzen Wochenende ok. Ich bin soweit wieder voll fit. Dies und meine starken Rundenzeiten in der Schlussphase des Rennens geben mir für die nächsten Rennen sehr viel Auftrieb."

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