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Andrea Iannone vergab in Barcelona den Sieg - Boxensignal nicht verstanden © Speed Up

Andrea Iannone hat in Barcelona wegen einer Unachtsamkeit den Sieg verpasst - Platz 13 nach Durchfahrtsstrafe

Andrea Iannone setzt im Moment die Maßstäbe in der hartumkämpften Moto2-WM. Nur wegen einer Unachtsamkeit seinerseits blieb ihm am vergangenen Sonntag der Siegesjubel versagt. Es wäre Saisonsieg Nummer drei gewesen. Zunächst überholte der pfeilschnelle Italiener bei gelben Flaggensignalen. Daraufhin wurde seinem Team mitgeteilt ihm anzuzeigen, er müsse sich einen Platz zurückfallen lassen. Doch die Speed-Up-Mannschaft hatte Schwierigkeiten, ihrem Piloten diese Nachricht auf der Boxentafel anzuzeigen.

"Der Verlauf und der Ausgang des Rennens tut mir leid unglaublich leid für das Team ", so Iannone. "Ich möchte mich auf diesem Weg bei meinem Team und all den Leuten, die mir ihr Vertrauen schenken, entschuldigen. Ich wollte unbedingt dieses Rennen gewinnen. Es wäre auch möglich gewesen. Aber leider habe ich in den Positionskämpfen in den ersten Runden die Gelbphase übersehen."

"Ich habe dann leider auch nicht verstanden, was meine Crew versucht hat, mir wild gestikulierend an der Boxenmauer und mittels Pit-Board zu signalisieren", so Iannone weiter. "Für so einen Fall haben wir eigentlich nichts vorbereitet. Daher war es für sie schwierig mir das verständlich mitzuteilen. Letztendlich hat dies unser Ergebnis stark beeinträchtigt."

Iannone kann trotzdem nach dem Barcelona-Grand-Prix ein positives Resümee ziehen. "Es gibt auch eine Tatsache, über die ich sehr glücklich bin: einmal mehr waren wir den anderen Jungs überlegen. Wir arbeiten erstaunlich gut. Meine Crew ist immer darauf fixiert, mir ein perfekt vorbereitetes Motorrad hinzustellen. Mit dem ich ganz nach meinem Geschmack fahren und damit auch Rennen gewinnen kann. Das stimmt mich für die kommenden Rennen sehr zuversichtlich."

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