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Simone Corsi war am Freitagnachmittag der schnellste Mann am Sachsenring © JiR

Simone Corsi setzt am Freitagnachmittag die erste Bestzeit in der Moto2 - Stefan Bradl trotz Sturz bei Comeback auf Platz 14

Zahlreiche Stürze prägten das Bild beim ersten Freien Training der Moto2 auf dem Sachsenring. Nicht weniger als elf Fahrer landeten in der einstündigen Sitzung am Freitagnachmittag nach Ausrutschern im Kies. Einer der Piloten, der sich schadlos hielt, war Simone Corsi. Der Motobi-Pilot fuhr mit 1:26,306 Minuten die Tagesbestzeit. Zweiter wurde Gábor Talmásci (1:26.524).

Stefan Bradl gehörte nach seiner verletzungsbedingten Pause beim Grand Prix vor Katalonien vor zwei Wochen allerdings zu den Fahrern, die unfreiwillig von ihren Maschinen absteigen mussten. Der Kiefer-Pilot war nach 39 Minuten in einer der zahlreichen Linkskurven gestürzt. Damit war das Training für Bradl vorzeitig beendet. Am Ende wurde bis auf Rang 14 (1:27,011) durchgereicht, eine Position vor Tom Lüthi (1:27,093).

Neben Bradl erwischte es am Freitagnachmittag Yusuke Teshima, WM-Leader Toni Elias, Valentin Debise, Yuki Takahashi, Yonny Hernandez, Alex Debón, Kenny Noyes, Roberto Rolfo, Julián Simón und Ratthapark Wilairot. Glücklicherweise schien sich keiner der Fahrer ernsthaft verletzt zu haben, die meisten schafften es sogar aus eigenen Kraft wieder zurück in ihre Box.

Elias schien von seinem Sturz in der Anfangsviertelstunde überhaupt nicht beeindruckt gewesen zu sein. Der Gresini-Pilot rappelte sich kurz darauf wieder auf und drehte trotz einer leicht lädierten Lederkombi in der Schlussphase des Trainings einige beeindruckende Runden. Die letzte davon brachte ihm schließlich den fünften Rang ein (1:26,826).

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