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Lokalmatador Arne Tode wurde nach Startplatz zwei von den Fans gefeiert © Honda

Arne Tode wurde nach dem zweiten Startplatz von den Fans als Held gefeiert - Der 25-Jährige konnte seine tolle Leistung gar nicht fassen

Die Sensation des Moto2-Qualifyings auf dem Sachsenring lieferte Arne Tode ab. Mit dem starken zweiten Platz zeigte der Lokalmatador aus Glauchau was ihn ihm und dem Racing-Team-Germany steckt. Die Fans feierten die Glanzleistung und feuerten Tode in der Auslaufrunde an. Nach der Zeitenjagd konnte der 25-Jährige seine starke Leistung kaum fassen.

"Ich fühle mich unglaublich gut. Ich hätte nie an so eine gute Startposition geglaubt", beschreibt Tode seine Gedanken. "Es ist komisch, denn ich dachte, ich bin gar nicht so schnell unterwegs und es wäre noch mehr möglich. Das stand realistisch gar nicht auf dem Zeiger, denn ich habe das eigentlich für das kommende Jahr geplant. Ich kann es noch gar nicht glauben."

Seine bisher beste Qualifyingplatzierung schaffte Tode in Silverstone mit Rang acht. Der volle Sachsenring ist ein weiterer Antrieb für den Deutschen. "Natürlich nimmt man da noch etwas mehr Risiko und die Motivation ist vor so einer Kulisse auch größer. Ich wohne nur ein paar Minuten entfernt, dementsprechend sind viele Freunde und Fans hier", sagt Tode bei 'Sport1'. "Hier will man einfach zeigen, dass man in der Klasse richtig angekommen ist und nicht irgendwo am Ende des Feldes ist. Dass es jetzt so kommt hätte ich natürlich nicht gedacht."

Ein Großteil des Erfolges schreibt Tode der guten Teamarbeit zu. "Wir haben das Motorrad vom Freien Training bis zum Qualifying stark verbessert. Es hat sich angefühlt wie eine ganz neue Maschine. Der Dank geht an Suter und alle Mechaniker. Sie haben mir unglaublich geholfen. Trotzdem bin ich mir mit meiner Reifenwahl noch nicht sicher. Vielleicht orientiere ich mich an der Konkurrenz, welchen Gummi ich nehmen werde."

Die Freude war natürlich auch beim Racing-Team-Germany gewaltig. "Das war einfach Wahnsinn! Das ist einfach unglaublich gewesen", so Teamchef Dirk Heidolf. "Im Renntrimm hat er auch gezeigt, dass er innerhalb von einer halben Sekunde fahren kann. Das war wirklich beeindruckend."

Punkte werden bekanntlich nur im Rennen vergeben. Bei 41 Teilnehmern auf dem kurzen und engen Sachsenring erwarten viele einen turbulenten Grand Prix. Startplatz zwei ist daher eine ideale Ausgangsposition. "Ich hoffe ich komme gut weg und es klappt in der ersten Kurve. Eigentlich habe ich eine freie Bahn", denkt Tode bereits an den Sonntag. "Ich lasse mich einfach überraschen, denn besser kann es eigentlich nicht mehr werden. Ich gebe einfach alles, eine Prognose zu machen ist schwierig. Bisher ist es ein geiles Wochenende."

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