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Shoya Tomizawa gelang im Qualifying eine beeindruckende Bestzeit © Honda

Shoya Tomizawa lässt in der Qualifikation von Brünn Andrea Iannone und Toni Elias hinter sich - Arne Tode in der zweiten Startreihe

In der Qualifikation des Grand Prix von Tschechien mussten die beiden dominierenden Piloten der vergangenen Moto2-Rennen, Toni Elias und Andrea Iannone, ausnahmsweise einem anderen Fahrer den Vortritt lassen: Shoya Tomizawa sicherte sich zum zweiten Mal in dieser Saison den besten Startplatz in der Moto2-Weltmeisterschaft. Der Japaner war mit seiner Bestzeit über 2:03,452 Minuten der deutlich schnellste Pilot des Nachmittags.

Hinter Iannone (2./2:03,684) und Elias (3./2:03,741) komplettiert Robert Rolfo zum ersten Mal in dieser Saison die erste Startreihe (2:03,794). Tom Lüthi hatte wie schon in den beiden vorangegangenen freien Trainingssitzungen Probleme, mit der Spitze mitzuhalten und qualifizierte sich lediglich als 13. (2:04,605).

Noch schlimmer erging es Stefan Bradl. Der Kiefer-Pilot, der im zweiten Freien Training am Vormittag einen Sturz zu verzeichnen hatte, kam in der Qualifikation nicht so recht auf Touren und platzierte sich im hart umkämpften Teilnehmerfeld der Moto2 auf dem 20. Rang (2:05,029).

Größter Verlierer des Qualifyings war zweifellos Karel Abraham. Der Lokalmatador, der am Samstagabend seinen Einstieg in die MotoGP zur kommenden Saison offiziell bekannt geben wird, stürzte in der 45-minütigen Trainingssitzung gleich zwei Mal. Nach einem Unfall zu Beginn der Qualifikation konnte das arg ramponierte FTR-Chassis noch einmal repariert werden, Abraham ging kurz vor Schluss erneut auf die Strecke.

Doch auch bei seinem zweiten Versuch, seine persönliche Bestzeit zu verbessern, stürzte der Tscheche in den Kies und beschädigte sein Motorrad erneut. Letztlich reichte es für Abraham nur zum 34. Startplatz (2:05,877). Dieses Ergebnis ist umso bitterer, wenn man bedenkt, dass der Cardion-AB-Pilot sein Potenzial auf seiner Heimstrecke mit dem zweiten Platz im Freitagstrainings deutlich angezeigt hatte.

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