vergrößernverkleinern
Arne Tode kommt in der Moto2-Weltmeisterschaft immer besser zruecht © mpafoto

Arne Tode etabliert sich mit neuem Suter-Rahmen in der Moto2-Weltspitze - Mit Startplatz acht gelingt erneut ein Top-Qualifying

Arne Tode und seine Technik-Crew im Racing-Team-Germany sind unermüdliche Arbeiter. Es kommt nicht allzu oft vor, dass sich eine Mannschaft innerhalb von nur zwei Trainingstagen auf ein neues Motorrad einschießt. Tode und vor allem sein Renningenieur Dietmar Frantzen haben am Freitag und Samstag in Brünn unglaubliches geleistet. Tode steigert sich im Qualifying auf eine 2:04,484 Minuten und qualifiziert sich für den acht Platz in der zweiten Startreihe.

"Wir haben uns hier von der ersten Minute an intensiv mit dem neuen Motorrad beschäftigt", erläutert der 25-Jährige. "So eine gravierende Änderung, wie es eben der neuen Rahmen ist, an einem Rennwochenende erstmals einzusetzen, erfordert einen gewaltigen Arbeitsaufwand. Aber mit diesem kam ich auf Anhieb um vieles besser zurecht, als mit dem Vorgängermodell. Daher habe ich im Qualifikationstraining auch mit so einer Platzierung gerechnet."

"Weil wir eben schon das ganze Wochenende richtig flott damit unterwegs sind", so Tode weiter. "Trotzdem haben wir unglaublich viel an Arbeit bewältigt. Wir haben am Motorrad total viel geändert. Mehr als man üblicherweise an zwei, drei Rennwochenenden zustande bringt. Es gibt aber noch einige Dinge auszusortieren und die Rosinen dabei herauszupicken, um das Motorrad noch weiter zu verbessern. Aber so wie das Motorrad momentan dasteht, ist es an sich schon sehr konkurrenzfähig."

"Das Motorrad ist jetzt viel leichter zu fahren, ich kann viel präziser in die Kurve einlenken, und das Fahrwerk bleibt unbeirrt in der Spur", erklärt Tode. "Mir gefällt das Feedback, dass ich bekomme, wenn ich am Limit fahre. Obwohl ich schneller bin, muss ich mich weniger anstrengen. Ich bin sehr entspannt auf dem Motorrad und habe mehr Vertrauen." Für das Rennen strebt der Suter-Pilot ein Top-10-Ergebnis an. "Unter den ersten Zehn ins Ziel zu kommen wäre schon eine grandiose Sache. Das ist jedenfalls mein Ziel."

Konstrukteur Eskil Suter ist von Tode Arbeit ebenfalls angetan. "Arne war der erste Fahrer, der das Chassis-Update ausprobieren durfte", so der Schweizer. "Er hat für uns in Aragonien getestet. Er ist ein sehr guter Testfahrer, und es hat viel Freude gemacht, mit ihm zu arbeiten. Ihm hat dieser Test geholfen, das Motorrad noch besser kennenzulernen. Seine Resultate sprechen für sich."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel