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Fausto Gresini feierte in Brünn den 100. Podestplatz seines Rennteams © Honda

Toni Elias war laut eigener Aussage in der ersten Rennhälfte zu defensiv - Fausto Gresini feiert die 100. Podiumsplatzierung seines Teams

Toni Elias nähert sich mit riesigen Schritten seinem ersten WM-Titel. Der Spanier setzte sich in einem spannenden Moto2-Rennen in Brünn gegen Yuki Takahashi und Andrea Iannone durch und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 55 Punkt aus. "Ich wusste, dass ich den Rhythmus für das Rennen hatte, besonders für die zweite Hälfte", so Elias anschließend.

"Ich bin zwar gut gestartet, aber ich fuhr ziemlich verhalten - zu verhalten, zu ruhig", so der Gresini-Pilot weiter. "Erst als ich sah, wie mich Andrea überholte, gab er mir die Motivation, mehr zu pushen. Das habe ich dann gemacht und habe meinen guten Rhythmus auch in den letzten Runden beibehalten. Es ist ein weiterer Sieg, das 100. Podium für Gresini - das ist die perfekte Situation, auch im Hinblick auf die Meisterschaft, da Yuki Zweiter geworden ist. Jetzt habe ich einen noch größeren Abstand. Wir sind sehr, sehr glücklich."

"Ein großartiger, fantastischer Tag", jubelte Teamchef Fausto Gresini anschließend. "Nicht nur wegen des 100. Podiums, sondern auch aufgrund Tonis Sieg. Er fuhr ein fantastisches Rennen. Ich bin sehr glücklich, das ist heute ein ganz besonderer Tag." Tatsächlich scheint Elias der WM-Titel kaum noch zu nehmen sein, sollte er in den kommenden Rennen so weitermachen wie zuletzt.

Yuki Takahashi sicherte sich nach einer tollen Aufholjagd Platz zwei. "Zu Beginn des Rennens, als der Reifen noch richtig viel Grip hatte, viel es mir schwer, gute Rundenzeiten zu fahren", so der Tech-3-Pilot. "Aber später, als der Griplevel nach unten ging, konnte ich viel besser pushen. Dann habe ich bis zum Schluss alles versucht. Aber da ich am Anfang zu langsam war, war es dann schon zu spät, um noch den ersten Platz anzugreifen."

"Für mich war es ein schwieriger Tag", fasst Andrea Iannone sein Rennen zusammen. "Ich habe nicht den allerbesten Start erwischt und es war schwierig, nach vorne zu kommen. Speziell auf der Bremse hatte ich Probleme, an den anderen Fahrern vorbeizukommen. Irgendwann war ich dann ganz vorne und konnte meinen eigenen Rhythmus gehen, aber dann kamen zuerst Toni und dann am Ende Yuki an mir vorbei. Ich bin nicht enttäuscht, denn ich konnte einfach nicht mit ihrem Tempo mithalten. Diesbezüglich muss ich einfach noch etwas härter an mir arbeiten."

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