vergrößernverkleinern
Stefan Bradl eroberte in Brünn einen guten neunten Platz © Kiefer

Stefan Bradl holt im Moto2-Rennen von Brünn elf Plätze auf und schafft den Sprung in die Top 10: "Das war ein versöhnliches Ende"

Nach einem enttäuschenden Qualifying arbeitete sich Stefan Bradl im Großen Preis von Tschechien von Startplatz 20 auf Rang neun nach vorne. "Das war ein versöhnliches Ende", so der Suter-Pilot. "Nach dem Schlamassel von gestern bin ich sehr zufrieden, dass wir uns da gut aus der Affäre gezogen haben."

"Die Arbeit, die wir geleistet haben, stimmt mich auch für die zweite Saisonhälfte positiv", so Bradl weiter. "Während des Rennens habe ich meinen Fahrstil etwas umgestellt, was den Umgang mit den immer mehr gebrauchten Reifen einiges leichter machte. Dass ich zum Schluss noch den Polesetter in Schach halten konnte, freut mich besonders. Jetzt müssen wir einfach für die zweite Saisonhälfte dranbleiben, dann können wir auch noch weiter nach vorne kommen."

"Mit dem Resultat kann ich sehr, sehr gut leben", so Teamchef Stefan Kiefer. "Im Training hatten wir keine Chance, unter die ersten zehn zu fahren. Aber im Rennen war Stefan gleich von Beginn an schnell, konnte einige Fahrer überholen und verlor auch auf die Spitze nicht viel Zeit. Jetzt bekommen wir für das nächste Rennen in Indianapolis noch den neuen, modifizierten, Rahmen und hoffen, dass uns dieser auch noch ein paar Zehntel nach vorne bringt."

In der kommenden Saison wird Bradl voraussichtlich erneut für das Kiefer-Team an den Start gehen. "Das ist momentan die wahrscheinlichste Variante", so der WM-Vierte von 2008.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel