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Neuzugang Michael Ranseder war von Startplatz elf selbst überrascht © Kiefer

Stefan Brald ist mit seinem neunten Startplatz in Indianapolis zufrieden, die große Überraschung gelang aber Neuzugang Michael Ranseder mit dem elften Platz

Offensichtlich scheint der International Speedway von Indianapolis für das Kiefer-Team ein sehr gutes Pflaster zu sein. Schon in den Freien Trainings arbeiteten Stefan Bradl und Michael Ranseder hervorragend und erzielten schnelle Zeiten. Beim heutigen Qualifying zum Moto2-Lauf in den USA zeigten beide Fahrer, dass sie die schnellen Zeiten auch für die Startaufstellung abrufen können. Bradl startet morgen vom neunten, Ranseder vom elften Startplatz.

Bradl arbeitete in der Qualifikation nicht nur für schnelle einzelne Runden, sondern fand auch ein ganz gutes Setup für das Rennen. Ranseder konnte sich durch die Tatsache, dass er zum ersten Mal auf einer Moto2 unterwegs ist, überwiegend nur um die Abstimmung für die jeweilige Session kümmern. Sein Rennsetup wird er nun aus den sehr kurzen Erfahrungen des Wochenendes erarbeiten müssen. Keine optimalen Bedingungen, aber schließlich dachte der Österreicher vor einer Woche noch nicht, dass er in dieser Woche in Indianapolis tatsächlich auf einer Moto2 sitzen würde...

"Der neunte Platz geht in Ordnung. Wir sind schon das gesamte Wochenende in den Top 10 und das macht mich zufrieden", erklärt Bradl. "Aber es war schon brutal, denn es war sehr viel Verkehr auf der Strecke. In jeder Kurve steht dir einer im Weg und daher war die letzte Runde auch ganz schwach. Aber ich verfüge über einen guten Rennspeed und gehe daher auch recht optimistisch ins Rennen. Mein Ziel wird ein Platz unter den ersten Zehn sein."

"Mit dem Ergebnis hätte ich nie gerechnet! Ich habe das ganze Wochenende mein Programm durchgearbeitet und mich Stück für Stück gesteigert", freut sich Ranseder. "Zum Schluss war es etwas schwierig, denn jeder Fahrer hatte auf einen guten 'Zug' gewartet. Ich habe dann die Gunst der Stunde genutzt und einen guten Windschatten erwischt. Ich bin darüber sehr happy."

"Mit dem Motorrad sind wir jetzt ganz gut weitergekommen, es ist sehr heikel, die richtige Abstimmung zu finden", so Ranseder weiter. "Beim Sturz heute Vormittag habe ich gesehen, dass der Grenzbereich sehr klein ist. Das war vielleicht aber auch eine Lehre, denn jetzt weiß ich, wo der Grenzbereich ungefähr liegt. Für mich ist dieses Wochenende vieles neu, so wird das Rennen in diesem starken Feld auch eine komplett neue Erfahrung sein."

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