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Andrea Iannone holte sich im Warmup der Moto2 die Bestzeit © Honda

Nach seinem Sturz im Qualifying fuhr Andrea Iannone im Indy-Warmup eine deutliche Bestzeit vor Polesitter Simon - Sergio Gadea mit deutscher Kalex auf Platz fünf

Der schwere Sturz von Andrea Iannone im gestrigen Moto2-Qualifying hat keine Spuren hinterlassen. Der Speed-Up-Pilot, der sich nach seinem Crash im Medical Centre untersuchen lassen musste, holte im Warmup vor dem Indianapolis-Rennen eine deutliche Bestzeit. Iannone hatte mit seiner Zeit von 1:45.720 Minuten über zwei Zehntelsekunden auf Polesitter Julian Simon (Aspar). Marc-VDS-Pilot Scott Redding unterstrich als Dritter seine Ambitionen, im Rennen ganz vorn mitzumischen.

JiR-Pilot Simone Corsi wurde Vierter. Hoffnungen darf man sich auch bei der spanisch-deutschen Paarung Pons-Kalex machen. Sergio Gadea, der auf Startplatz acht steht, scheint auch in der Rennvorbereitung auf einem guten Weg. Der Spanier beendete das Warmup als Fünfter (1:46.449 Minuten) vor Aspar-Pilot Mike di Meglio. Jules Cluzel (Forward), Rattapark Wilairot (Thai Honda) und Alex Débon (Ajo) belegten die Plätze sieben bis neun.

Der Schweizer Tom Lüthi versuchte im Warmup seine Gripprobleme zu lösen. Der Interwetten-Pilot haderte nach der Qualifikation über mangelnde Haftung am Hinterreifen. Das Warmup beendete er auf dem zehnten Platz. Moto2-Spitzenreiter Toni Elias (Gresini) kam nur auf den 14. Platz.

Moto2-Debütant Michael Ranseder, der als Ersatzfahrer bei Kiefer fungiert, beendete das Warmup auf dem 16. Rang und lag damit noch zwei Plätze vor seinem Teamkollegen Stefan Bradl, der 18. wurde. Der Schweizer Dominique Aegerter (Technomag-CIP) fuhr auf Platz 23. Anthony West, der mit seinem fünften Startplatz bei seinem MZ-Team für Jubelstürme sorgte, kam im Warmup nur auf den 25. Rang. Und Arne Tode (RTG) kämpft weiter gegen seine schmerzende Schulterverletzung an. Dass er gestern erneut auf diese Schulter stürzte, machte ihm das Leben nicht leichter. Tode beendete das Warmup auf Platz 34.

Fonsi Nieto (Holiday Gym G22), der gestern ebenfalls schwer gestürzt war, hatte weniger Glück als Iannone. Er zog sich Brüche im linken Fersenbein und Sprungbein zu und wird heute operiert. Karel Abraham hatte sein Indy-Wochenende schon frühzeitig beendet, nach seine Gehirnerschütterung von Brünn ihm nach wie vor schwer zu schaffen macht.

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