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Scott Redding will so bald wie möglich wieder auf sein Bike steigen © Honda

Scott Redding spricht über den schweren Unfall, bei dem Shoya Tomizawa ums Leben gekommen ist und möchte selbst bereits in Aragon wieder fahren

Scott Redding hatte sich so auf das Rennwochenende in Misano gefreut. Dort wollte der britische Moto2-Youngster an seine starken Leistungen aus Indianapolis anknüpfen. Doch am Rennsonntag wurde er auf tragische Weise in den Unfall verwickelt, der Shoya Tomizawa das Leben kostete.

Tomizawa war gestürzt, Redding und Alex de Angelis konnten nicht mehr ausweichen und überrollten den Japaner. Tomizawa erlitt dabei eine eine Quetschung des Brustkorbs, die das Herz und die Lungen zum Stillstand brachte. Der 17-Jährige Redding war nach dem Unfall bewusstlos und zog sich eine Wunde am Rücken zu, die mit zwölf Stichen genäht werden musste.

"Ich war am Boden zerstört, als ich erfahren habe, was mit Tomi geschehen ist. Und ich habe es immer noch nicht richtig verarbeitet", wird Redding von 'Autosport' zitiert. "Er war ein wirklich toller Kerl und wird im Fahrerlager wirklich vermisst werden. Meine Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und seinem Team, die an diesem Wochenende alle einen großen Verlust erlitten haben."

An den Unfall selbst hat Redding keinerlei Erinnerung: "In der einen Sekunde habe ich noch ganz normal Gas gegeben und der Rest ist wie ausgelöscht. Ich habe den Unfall nicht im Fernsehen gesehen und das will ich auch nicht. Aber ich weiß, dass ich sehr viel Glück hatte, dass ich mich nicht schwerer verletzt habe."

Redding möchte nun so schnell wie möglich wieder fahren. Am kommenden Montag wird er in Valencia testen und danach möchte er in Aragon bereits wieder beim nächsten Moto2-Rennen an den Start gehen. "Die Wunde an meinem Rücken wird schon besser und ich will so bald wie möglich wieder auf mein Bike", sagt er. Der Test diene dazu, "zu schauen, ob mit meinem Rücken alles in Ordnung ist, bevor es zum nächsten Rennen nach Aragon geht."

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