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Stefan Bradl und Mattia Pasini erlebten ein komplett unterschiedliches Qualifying © motorradrennen.com

Nach einem durchwachsenen Freitag steigert sich Stefan Bradl in der Qualifikation und erobert Startplatz neun - Mattia Pasini nur auf Rang 24

Am Freitag sah Rollenverteilung im Kiefer-Team noch folgendermaßen aus: Ersatzfahrer Mattia Pasini brillierte mit schnellen Runden an der Spitze und sicherte sich im verregneten zweiten Freien Training sogar die Bestzeit. Stammpilot Stefan Bradl hatte hingegen zu kämpfen und belegte lediglich den 18. Platz. Doch im Qualifying am Samstag drehte sich das Kräfteverhältnis dann eindeutig zu Bradl Gunsten.

Während es der Deutsche souverän in die Top 10 schaffte und letztlich zeitgleich mit Michele Pirro Startplatz neun eroberte, rutschte Pasini im Klassement nach hinten ab und fuhr lediglich auf den 24. Startplatz. "Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich im Qualifying unter den ersten zehn Fahrern bin, daher bin ich echt zufrieden", sagte Bradl anschließend.

"Vor allem auch weil ich die Runde komplett alleine gefahren bin und dabei eine richtig gute Pace gehabt habe", fuhr Bradl fort. "Ich habe jetzt auch wieder das Vertrauen zum Vorderrad gefunden, was mir das ganze Wochenende schon gefehlt hat. Wie es mit den Reifen für das Rennen aussieht wissen wir noch nicht, da wir hier auf die Distanz noch keine Erfahrung haben. Sollte es morgen wie angesagt wärmer werden, müssen wir wahrscheinlich etwas pokern."

Pasini war nach der Qualifikation verständlicherweise enttäuscht. "Nach dem tollen gestrigen Ergebnis verlief der heutige Tag schon etwas seltsam", sagte der Italiener. "Wir hatten nicht viel am Motorrad geändert und konnten auch gleich gut mitfahren. Aber irgendwie hatten wir glaube ich ein Problem mit einem Vorderreifen. Ich vermute, dass der Reifen fehlerhaft war."

"Danach konnte ich dann keine schnelle Runde mehr fahren, weil ich zu viel Verkehr hatte", sagte Pasini, der ein gutes Ergebnis im Grand Prix am Sonntag noch nicht abgeschrieben hat. "Morgen gehe ich davon aus, dass ich mit einem guten Start im Rennen wieder gut dabei sein kann."

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