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Andrea Iannone fuhr ein einsames Rennen an der Spitze und gewann © Honda

Andrea Iannone lässt im Motorland Aragón nichts anbrennen und gewinnt mit großem Vorsprung - Toni Elias nach toller Aufholjagd auf Platz vier

Das Moto2-Rennen im Motorland Aragón sah einen Sieg des eindeutigen Favoriten: Andrea Iannone setzte seine Pole-Position unmittelbar nach dem Start in eine unangefochtene Führung um und raste auf der neuen Rennstrecke nahe der Stadt Alcañiz zu seinem dritten Saisonsieg. Julián Simón setzte sich im Kampf um den zweiten Platz hauchdünn gegen Iannones Speed-Up-Teamkollegen Gábor Talmásci durch.

Während die Positionen an der Spitze bereits früh im Rennen bezogen waren, ereignete sich etwas weiter hinten im Starterfeld unmittelbar nach dem Start in der ersten Kurve der von vielen Experten befürchtete Massencrash. Mattia Pasini, Alex Baldolini, Fonsi Nieto, Ricard Cardus und Yonny Hernandez kollidierten miteinander und schieden bereits nach wenigen Metern aus. Wildcard-Pilot Kev Coghlan kam unglücklicherweise nicht einmal so weit, er brach den Versuch ab, aus der Boxengasse zu starten.

WM-Leader Toni Elias hatte dabei großes Glück, nicht ebenfalls in den Unfall in der ersten Kurve verwickelt zu werden. Der aus der dritten Reihe gestartete Elias wurde zwar von einem der strauchelnden Konkurrenten touchiert, verlor ein paar Positionen, blieb aber im Sattel seiner Moriwaki sitzen und startete eine famose Aufholjagd.

Ganz vorne setzte sich Iannone in den ersten Runden des Rennens schnell von der Konkurrenz ab. Dahinter kämpften sich Elias und Tom Lüthi, der sich nur für den 20. Startplatz qualifiziert hatte, mit einer ganzen Serie an schnellen Runden durch das Feld. Gegen Rennmitte betrug Iannones Vorsprung auf Simón bereits 5,5 Sekunden, Elias war da schon Fünfter.

Corti fällt am Ende zurück

In der Schlussphase des 21-Runden-Rennens musste Claudio Corti etwas Federn lassen. Zunächst überholte der Italiener noch Simón und übernahm kurzzeitig die zweite Position. Doch in den folgenden Runden kämpfte Corti wie viele seiner Konkurrenten mit nachlassenden Reifen und fiel sogar noch hinter Elias auf Platz fünf zurück.

Während also Iannone leicht und locker vor Simón gewann, rundete Talmásci das gute Ergebnis für die Speed-Up-Mannschaft mit Platz drei ab. Als bester Schweizer Pilot schnitt am Sonntag Dominique Aegerter auf Rang sieben ab. Stefan Bradl wurde wie schon in der Qualifikation Neunter, einen Platz dahinter sicherte sich Lüthi mit Rang zehn wichtige WM-Punkte.

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