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Stefan Bradl und das Kiefer-Team waren am Freitag nicht auf Bestzeiten aus © Honda

Keine schnellen Runden, dafür umso mehr Grundlagenarbeit: Stefan Bradl und Michael Ranseder widmeten sich im Training dem Setup

Das deutsche Kiefer-Team startete mit einem soliden Training in das Wochenende von Motegi: Stefan Bradl klassierte sich auf dem 15. Platz der Moto2-Wertung und Teamkollege Michael Ranseder holte sich die 25. Position. Auf schnelle Runden hatten es aber weder der Deutsche noch dessen aus Österreich stammender Teamkollege abgesehen: Im Vordergrund stand ganz klar das Rennsetup.

Noch ist Bradl allerdings nicht zu einhundert Prozent zufrieden, wie er nach dem Training zu Protokoll gibt: "Wir fuhren gleich am Anfang mit den harten Reifen hinaus und die Strecke hatte nicht so viel Grip. Deshalb war ich zunächst etwas vorsichtig. Nachdem wir dann etwas am Fahrwerk verändert hatten und auch der Grip auf der Strecke besser wurde, kam auch ich besser zurecht."

"Ich bin alles alleine gefahren, aber am Kurveneingang auf der Bremse fehlt es noch am Gefühl", meint Bradl und merkt an: "Da sind die Bodenwellen so stark, sodass wir noch etwas finden müssen, um diese Situation zu verbessern. Wir werden da noch etwas an der Gabel verändern, damit ich mehr Gefühl bekomme, dann es sieht eigentlich nicht so schlecht aus", findet der deutsche Rennfahrer.

Ranseder stößt nach dem ersten Freien Training ins gleiche Horn: "Das Training hat ganz stark begonnen, ich war selbst etwas überrascht. Ich musste mich zuerst etwas einstimmen und bin dann ganz gut in den Rhythmus gekommen und habe gute 'Züge' erwischt. Nach ein paar schnellen Runden bekam ich ein Problem mit der Vorderradgabel und bin dabei auch fast gestürzt."

"Das war auch der Grund dafür, dass ich in die Box fuhr, den Reifen gewechselt und an der Gabel etwas verstellt habe, was aber nicht ganz so funktionierte. Wir haben sehr viele Daten gesammelt und werden für Samstag ein paar Änderungen durchführen", sagt Ranseder und merkt an: "Ich habe in diesem Training nicht auf die absoluten Zeiten geschaut, sondern eher meinen Plan abgearbeitet."

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