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Julián Simón holte sich die erste Pole-Position der neuen Moto2 in Japan © Aspar

Suter-Fahrer Julián Simón holte sich die Pole-Position von Japan, während Moto2-Spitzenreiter Toni Elias gerade noch Startreihe eins erreicht

Seine Taktik sollte sich nicht bezahlt machen: WM-Spitzenreiter Toni Elias (Moriwaki) markierte in Motegi schon frühzeitig eine erste Richtzeit, hatte in der Schlussphase der Qualifikation aber nicht das Tempo, um ein Wörtchen an der Spitze mitzureden. Statt dem spanischen Moto2-Dominator landete dessen Landsmann Julián Simón (Suter) ganz vorne und startet am Sonntag von der Pole-Position.

Der aktuelle WM-Zweite setzte sich in 1:53.008 Minuten auf dem ersten Platz fest und konnte in den spannenden Augenblicken vor dem Fallen der Zielflagge nicht mehr verdrängt werden. Scott Redding (Suter) musste sich unterm Strich mit dem zweiten Platz und einem Rückstand von 0,284 Sekunden begnügen, der dritte Rang ging an Yuki Takahashi (Tech 3), der entsprechend zufrieden war.

"Bis heute morgen war es ein Desaster", meint der japanische Lokalmatador. "In der Qualifikation fanden wir aber eine gute Einstellung. Es ist mein Heimrennen, also gab ich alles. Vielen Dank auch für die tolle Unterstützung durch die Fans." Eben diese hätte vielleicht auch Elias gebraucht, um nicht "nur" Position vier zu erzielen. Immerhin platzierte sich der Moto2-Topfavorit noch in Reihe eins.

Und zwar auf den letzten Drücker, denn eigentlich hatten sich dort schon andere breit gemacht. In 1:53.504 Minuten gelang es Elias aber doch noch, sich vor Claudio Corti (Suter) und Alex de Angelis (Motobi) zu behaupten. Hinter Karel Abraham (FTR) erzielte Stefan Bradl (Suter) den ordentlichen achten Platz und wies dabei lediglich 0,583 Sekunden Abstand zur Topzeit von Simón auf.

Ebenfalls gut aus der Affäre zogen sich die beiden Schweizer Dominique Aegerter (Suter) und Tom Lüthi (Moriwaki), die sich in der Qualifikation von Motegi die Plätze zwölf und 16 sicherten. Michael Ranseder (Suter) kam indes nicht über den 23. Rang hinaus und hatte am Ende der Session knapp 1,5 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Immerhin hielt sich der Österreicher aber schadlos.

Dies traf im Zeittraining von Japan einmal mehr nicht für alle Beteiligten zu. Den Anfang der Ausrutscher machte Héctor Faubel (Suter/24.), der schon nach wenigen Minuten erstmals durch das Kiesbett rodelte. Shogo Moriwaki (Moriwaki/27.) und Andrea Iannone (Speed-Up/10.) taten es dem Spanier gleich, konnten ihren Trainingsbetrieb nach den Fehlern allerdings ebenfalls fortsetzen.

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