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Stefan Bradl und das Suter-Bike wittern in Motegi einige WM-Punkte für Kiefer © Kiefer

Suter-Pilot Stefan Bradl rechnet sich von Position acht einiges aus und hofft auf ein trockenes Rennen - Michael Ranseder hadert mit der Reifennutzung

Stefan Bradl ist fit: Der deutsche Moto2-Pilot wusste am Samstag von Motegi nicht nur im Freien Training zu überzeugen, sondern konnte auch in der Qualifikation einige schnelle Runden folgen lassen. 1:53.591 Minuten bedeuteten unterm Strich den achten Startplatz für den Suter-Fahrer, der angesichts dieser Ausgangslage mit einem guten Japan-Rennen und WM-Punkten liebäugelt.

"Ganz klar: Ich bin zufrieden", sagt Bradl in Japan. "Die zweite Startreihe war uns wichtig, aber es wäre auch die erste möglich gewesen. Wir hatten allerdings nur einen der gut funktionierenden Reifentypen zur Verfügung. Den haben wir zwar optimal genutzt, doch ich hätte gerne noch einen weiteren nachgeschoben. Ich denke, ich habe eine gute Geschwindigkeit. Ich bin stets alleine gefahren."

"Ich habe aber das Gefühl, dass noch mehr drin gewesen wäre", so der Deutsche. "Das spare ich mir dann für den Sonntag auf und bete, dass es im Rennen trocken ist, denn dann ist ein gutes Ergebnis möglich. Mir macht es Spaß, hier zu fahren. Es ist eine Strecke, bei der es aufs Bremsen ankommt - und das liegt mir", stellt Bradl heraus. Ranseder zieht nach Rang 23 indes ein gemischtes Fazit.

"Gleich zum Anfang versuchte ich zu pushen und konnte meine Zeit auch verbessern. Wir haben dieses Wochenende viel am Motorrad gearbeitet und ich glaube, es war etwas zuviel", sagt der Österreicher. "Die Reifen funktionieren hier etwas anders als auf anderen Strecken. Morgen wird es wichtig sein, nach dem Start und einer guten ersten Runde einen Zug nach vorne zu erwischen."

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