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Stefan Bradl erzielte in Motegi sein zweitbestes Ergebnis in der Moto2-Klasse © motorradrennen.com

Kiefer-Fahrer Stefan Bradl wusste in Motegi mit einem starken siebten Platz zu überzeugen - Michael Ranseder erzielt den 20. Rang im Moto2-Rennen

Die beiden Kiefer-Piloten Stefan Bradl und Michael Ranseder hatten einen erfolgreichen Nachmittag in Japan. Bradl schlug reichlich Kapital aus seiner guten Startposition und konnte sich von Anfang an in der Spitzengruppe der Moto2-Konkurrenz festsetzen, um letztendlich auf Platz sieben einzulaufen. Ranseder klassierte sich nach einem couragierten Rennen auf dem 20. Rang im Mittelfeld.

Teammanager Stefan Kiefer freut sich: "Für uns ist das ein erfreuliches Wochenende. Mit dem 7. Platz von Stefan sind wir natürlich zufrieden", meint der Deutsche. "Es ist keiner von der Spitzengruppe ausgeschieden und ich denke, der siebte Platz entspricht unseren aktuellen Fähigkeiten. Wir sind auch froh darüber, dass Michi nach den beiden Trainingsstürzen den 20. Platz holen konnte."

Bradl schwärmt regelrecht von seinem Abschneiden in Japan: "Mit diesem Ergebnis bin ich zufrieden, denn es war ein gutes Rennen. Vor mir ist niemand ausgefallen und daher war der Platz heute mindestens so viel wert wie der fünfte Rang in Misano", meint der Youngster. "In der Anfangsphase war ich vielleicht einen Tick zu vorsichtig, weshalb mich ein paar Leute überholt haben."

"Erst dann wurde ich aggressiver und konnte mich vorarbeiten. Dann habe ich es aber etwas übertrieben und verlor den Anschluss. Mit meinem guten Rhythmus fuhr ich mein Rennen, was mir sehr lange vorkam. Zum Schluss konnte ich den Abstand nach hinten gut kontrollieren. Tom kam zwar noch bis auf sechs Zehntel heran, aber in der letzten Runde wusste ich: Da brennt nichts mehr an."

Teamkollege Ranseder wertet seinen Auftritt als Fortsetzung der Lernphase: "Der Start war etwas turbulent und ich habe geschaut, dass ich mich da etwas heraushalte. Es war wichtig für mich, dass ich mich in meiner recht großen Gruppe behaupten konnte. Ich denke, das Ergebnis passt soweit. In der letzten Runde verlor ich aber noch den einen Platz an Axel Pons, weil ich zu weit hinauskam."

"Ich freue mich trotzdem, dass ich vor Gábor Talmácsi angekommen bin, denn er fährt normalerweise ganz ordentliche Rundenzeiten. Das Team und ich sind mit dem Ergebnis zufrieden. In Sepang sollte mehr möglich sein, denn die Strecke ist wesentlich flüssiger. Man darf auch nicht vergessen, dass ich erst drei Moto2-Rennen auf dem Konto habe und noch immer viel lernen muss", meint Ranseder.

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