vergrößernverkleinern
Tom Lüthi machte im Rennen acht Ränge gut und belegte in Japan den achten Platz © Honda

Interwetten-Pilot Tom Lüthi zeigte ein kampfbetontes Moto2-Rennen und erzielte nach einem schwachen Qualifying noch den achten Platz

Mit der Qualifikation von Japan war Tom Lüthi nicht unbedingt zufrieden, umso besser lief es dafür im Rennen: Der Schweizer konnte in der Moto2-Konkurrenz von Motegi mehr als mithalten und kam trotz eines schlechten Starts richtig gut in Fahrt. Unterm Strich reichte es zum achten Platz hinter Stefan Bradl (Suter), den Lüthi in der Schlussphase aber nicht mehr gefährden konnte. Zufrieden ist er dennoch.

"Das war ein schwieriges Rennen für mich", sagt der Moriwaki-Fahrer. "Vom 16. Startplatz aus konnte ich mich in den ersten Runden nicht verbessern, es ging drunter und drüber und alle sind sehr aggressiv gefahren. Dann bin ich an die Gruppe herangefahren und habe mich langsam vorgearbeitet. Für das nächste Mal muss ich unbedingt versuchen, einen besseren Startplatz zu bekommen."

Teammanager Terrell Thien fand lobende Worte für seinen Piloten: "Tom hat sich nach vorne durchgearbeitet und acht Plätze gutgemacht. Wenn wir einen besseren Startplatz gehabt hätten, wäre da sicher auch mehr drin gewesen", meint Thien und fügt hinzu: "Er ist ein gutes Rennen gefahren, musste für dieses Ergebnis aber ganz schön kämpfen. In Malaysia erhoffen wir uns wieder mehr."

Fahrermanager Daniel Epp ist zufrieden mit seinem Schützling: "Nach einem schwierigen Start war Toms Rennleistung in der zweiten Hälfte des wieder einmal tipptopp. Er hat große Probleme mit dem Qualifying", gibt Epp zu Protokoll und fügt erläuternd hinzu: "Wenn er das hinbekommt, dann sind wir wieder ganz vorne mit dabei." Aktuell belegt Lüthi mit 138 Punkten den vierten Moto2-WM-Platz.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel