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Über dem Sepang International Circuit braute sich etwas zusammen © xpb.cc

Ein Gewitter am späten Nachmittag bremst die Moto2-Konkurrenz etwas ein - Alex de Angelis fährt Bestzeit im Trockenen

Dass die drückende, schwüle Hitze in Malaysia mitunter schnell in Monsunregen umschlagen kann, hat die MotoGP bereits in den vergangenen Jahren mehrmals erfahren müssen. An diesem Wochenende stehen in Sepang die Grand-Prix-Rennen aller drei WM-Klassen auf dem Programm und während der ersten Freien Trainingseinheiten am Freitagnachmittag zeigte das Thermometer 36 Grad Celsius an.

Als ab 15:10 Uhr Ortszeit (9:10 Uhr MESZ) das Teilnehmerfeld der Moto2 für eine Stunde auf die Strecke gelassen wurde, schob sich bereits eine dunkle Wolkendecke über den Sepang International Circuit. Eine halbe Stunde später zuckten die ersten Gewitterblitze auf, Nieselregen setzte ein.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Alex de Angelis mit einer Rundenzeit von 2:09.586 Minuten bereits die Tagesbestzeit gesetzt. Der Motobi-Pilot, der bei seinem MotoGP-Intermezzo für Interwetten in diesem Sommer nicht überzeugen konnte, scheint in der Moto2 wesentlich besser zurechtzukommen. Auf Platz zwei reihte sich Scott Redding ein (2:09.774).

Etwa zehn Minuten vor Ende des Trainings hellte es am Himmel wieder ein wenig auf, der Regen war verschwunden. Einige Fahrer nutzen die Gelegenheit und gingen noch einmal auf die Strecke. Dies blieb den meisten Fernsehzuschauern allerdings vorenthalten, da ein Großteil der TV-Kameras rund um den Kurs aufgrund der Gewitterblitze vorsorglich abgeschaltet wurden.

WM-Leader Toni Elias, der den Titelgewinn an diesem Wochenende vorzeitig unter Dach und Fach bringen kann, fuhr die drittschnellste Rundenzeit (2:09.835). Julián Simón (4./2:09.976), Andrea Iannone (5./2:09.983) und Tom Lüthi (6./2:10.033) folgten auf den weiteren Plätzen. Stefan Bradl begnügte sich am ersten Trainingstag mit Rang 15 (2:11.051).

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