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Innerhalb des Kiefer-Teams hatte Michael Ranseder (r.) klar die Nase vorn © motorradrennen.com

Während Michael Ranseder im Qualifying von Sepang den Sprung in die Top 10 schafft, hadert Stefan Bradl mit den Reifen

Verkehrte Welt im Kiefer-Team. Während Stammpilot Stefan Bradl im Qualifying zum Grand Prix von Malaysia nicht über Platz 22 hinauskommt (2:09.988 Minuten), rast die "Aushilfskraft" Michael Ranseder in die Top 10. Der Österreicher verpasste als Neunter (2:09.409) die zweite Startreihe denkbar knapp.

"Der eigentliche Knackpunkt zu diesem Ergebnis war glaube ich schon Mitte des Trainings", sagte Ranseder. "Da habe ich gesehen, dass wir mit der im Gegensatz zu heute früh größeren Änderung in der Fahrwerksabstimmung, genau auf dem richtigen Weg sind. Seit dem ging es viel lockerer und ich konnte das Motorrad recht locker fahren und laufen lassen. Das war ein sehr wichtiger Schritt für uns alle."

"Ich glaube das war eines der wichtigsten Trainings die wir bisher hatten", fuhr Ranseder fort. "Für morgen kann ich nichts sagen, jeder wird sehr hart pushen in dieser Klasse. Man muss einfach ein wenig mehr Aggressivität an den Tag legen und dann voll hinein ins Getümmel."

Bradl haderte dagegen mit technischen Schwierigkeiten. "Mich hat am Anfang irritiert, dass der Behälter mit der Bremsflüssigkeit undicht war, was wir aber beim ersten Stopp schnell behoben hatten", erklärte der Suter-Pilot. "Der neue Hinterreifen, den wir dann montierten, funktionierte überhaupt nicht. Der war unglaublich rutschig, ich glaube da war irgendein Fehler dran. Das müssen wir noch untersuchen, was der Grund dafür war."

"In derselben Mischung hatten wir dann nur noch einen übrig, der schon acht oder zehn Runden drauf hatte", fuhr Bradl fort. "Das war natürlich nicht ideal. Ich habe dann gepusht aber da ging dann nichts mehr. Wir müssen jetzt das Training analysieren und dann werden wir sehen was wir noch rausholen können."

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