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Im Rennen hatte Stefan Bradl wieder die Nase vor Michael Ranseder © motorradrennen.com

Sowohl Stefan Bradl als auch Michael Ranseder schaffen in Malaysia den Sprung in die Punkteränge

Das Kräfteverhältnis innerhalb des Kiefer-Teams hat sich während des Grand Prix von Malaysia erneut gedreht. Während im Qualifying Stefan Bradl weit hinten und Michael Ranseder in den Top 10 lag, beendete der Deutsche das Rennen als Siebter und der Österreicher nur an 14. Stelle. Teamboss Stefan Kiefer war anschließend zufrieden.

"Das war ein perfektes Rennen", sagte Kiefer. "Ich war sehr, sehr überrascht wie der Stefan durch das Feld gepflügt ist. Ich denke, das sind genau die Positionen, auf denen die beiden leistungsmäßig gerade stehen. Stefan hatte zum Ende des Rennens hin seinen Vorderreifen etwas geschont und seinen Platz gesichert, das war genau richtig."

"Es war auch klar, dass Michi die tolle Startposition leider nicht halten konnte", fuhr der Teambesitzer fort. "Aber er hat zwei Punkte geholt und da gebührt auch ihm ein großes Lob. Das war eine perfekte Leistung von beiden Fahrern." Bradl legte sich besonders zu Rennbeginn mächtig ins Zeug.

"Ich bin gleich gut nach vorne gekommen und war dann in der zweiten Gruppe", sagte Bradl. "Dort hatte ich eine Menge Positionswechsel und habe auch zum Ende hin bemerkt, dass mein Vorderreifen abbaut. Deshalb konnte ich den Kurvenspeed von den anderen nicht mehr mitgehen und musste nachgeben."

"Dass meine Verkleidung nach dem kurzen Kontakt mit Karel Abraham beschädigt war, habe ich nicht bemerkt", fuhr Bradl fort. "Ich hab zwar gehört, dass irgendwas rattert, aber das war mir dann egal. Das Qualifying gestern war halt schlecht und das habe ich im Rennen wieder herausgeholt. Wenn wir vorne starten können ist ein Podium drin, aber das war dann heute wohl der Preis für den Aufholjäger."

Ranseder musste bei den engen Positionskämpfen mehrmals zurückstecken. "Dann habe ich geschaut, dass ich in einen guten Rhythmus komme, habe dann aber ein Problem mit dem Vorderreifen bekommen, was sich auch in einem heftigen Rutscher zeigte", sagte der Österreicher. "Danach versuchte ich den Vorderreifen wieder in den Griff zu bekommen und als das wieder funktionierte, konnte ich auch wieder angreifen."

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