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Alex de Angelis sicherte sich wie schon in Sepang die Bestzeit am Freitag © JiR

Freitags-Spezialist Alex de Angelis sicherte sich im ersten Freien Training in Australien die Bestzeit - Scott Redding nur 0,018 Sekunden langsamer

Es kommt selten vor, dass die Moto2-Piloten an einem Rennwochenende schnellere Rundenzeiten abspulen als die Stars der MotoGP. Doch am Freitagnachmittag war es auf Phillip Island ausnahmsweise so, dass im erst um 17 Uhr Ortszeit (8 Uhr MESZ) gestarteten ersten Freien Training zum Grand Prix von Australien die Fahrer der Moto2 die schnellsten Rundenzeiten des Freitags markierten.

Während es in den Trainingssitzungen der 125er- und MotoGP-Kategorie noch regnete, trocknete die Strecke im Verlauf der einstündigen Moto2-Session deutlich ab, niedrigere Rundenzeiten waren somit möglich. Dennoch gab es den einen oder anderen nassen Fleck, was mehreren Piloten zum Verhängnis werden sollte. Zwar war das Fahren auf Slick-Reifen kein Problem, doch links und rechts der Ideallinie boten die profillosen Pneus noch zu wenig Halt.

So stürzten Axel Pons, Simone Corsi, Yonny Hernandez und Sergio Gadea. Corsi schien sich bei seinem High-Speed-Sturz in der lang gezogenen Zielkurve am rechten Knie verletzt zu haben. Dessen Teamkollege Alex de Angelis kam mit den Gegebenheiten ungleich besser zurecht. Der San Marinese sicherte sich wie schon vor einer Woche in Sepang die Tagesbestzeit (1:36.295 Minuten).

Nur 0,018 Sekunden platzierte sich Scott Redding auf Platz zwei. Mit knapp vier Zehntelsekunden Abstand rangierten Fonsi Nieto (1:36.697) und Julián Simón (1:36.769) auf den Plätzen drei und vier. Der neue Weltmeister Toni Elias begnügte sich mit Platz 15 (1:38.207).

Stefan Bradl, der die ersten Minuten des Trainings in der Box verbrachte, schloss die einstündige Session an elfter Position ab (1:37.596), einen Platz hinter Tom Lüthi (1:37.427). Dessen Schweizer Landsmann Dominique Aegerter wurde 16. (1:38.233), Bradls Teamkollege Michael Ranseder belegte Rang 23 (1:38.804).

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