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Stefan Bradl kam mit den Bedingungen auf Phillip Island gut zurecht © motorradrennen.com

Während Stefan Brald als Elfter die Top 10 nur knapp verpasst, fährt Michael Ranseder im Freien Training am Freitag nur auf Platz 23

Der um knapp zwei Stunden nach hinten verschobene Beginn des ersten Freien Trainings in der Moto2 hatte für die Piloten auch etwas Gutes: nach den Regenschauern des Vormittags trocknete der Kurs von Phillip Island ab 17 Uhr Ortszeit (8 Uhr MESZ) wenigstens merklich ab. Stefan Bradl beendete die einstündige Trainingssitzung als Elfter (1:37.569 Minuten), Michael Ranseder wurde 23. (1:38.804).

"Eine Runde hat mir noch gefehlt, dann wäre eine noch schnellere Runde drin gewesen", sagte Bradl. "Wir hatten den letzten Reifenwechsel zu spät vorgenommen, so fehlte mir etwas die Zeit. Aber das ist kein Problem, da ich die ganze Session über unter den ersten drei Positionen gut dabei war. Soweit bin ich echt zufrieden, wobei ich weiß, dass noch mehr drin ist."

Bradl fuhr während seines ersten Stints eine neue Bestzeit. "Ich war überrascht, dass ich von Anfang an recht gut pushen konnte und zum Vorderreifen gleich Vertrauen gefunden habe", sagte der Suter-Pilot. "Ich war auch davon etwas überrascht, dass ich mit dem starken Wind sofort gut zurecht gekommen bin. Australien liegt mir als Strecke eigentlich sehr gut, wobei ich dabei aber auch hoffe, dass es trocken bleibt."

Kiefer-Teamkollege Ranseder wartete zunächst etwas ab, um dann gleich mit Slicks auf die Strecke zu gehen. "Damit bin ich auch sofort meine schnellste Rundenzeit gefahren", sagte der Österreicher. "Zum Ende hin schauten wir dann noch einmal wegen dem Fahrwerkssetup, aber ich glaube da sind wir für richtig schnelle Zeiten im Moment noch etwas weit weg. Die Kälte und der Wind waren natürlich auch nicht optimal, aber für morgen bin ich trotzdem ganz positiv eingestellt."

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