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Alex de Angelis setzte sich auf Phillip Island souverän durch und gewann © Honda

Alex de Angelis krönt seine turbulente Saison mit seinem ersten Moto2-Sieg - Scott Redding landet vor Andrea Iannone auf Platz zwei

Alex de Angelis gewann bei trockenen Streckenbedingungen den Grand Prix von Australien in der Moto2-Kategorie. Der San Marinese, der von der Pole-Position gestartet war, feierte auf Phillip Island seinen ersten Saisonsieg sowie seinen zweiten Grand-Prix-Erfolg überhaupt. Zweiter wurde Scott Redding, der bis wenige Runde vor dem Ziel um die Spitzenposition kämpfte und sich schließlich gegen Andrea Iannone durchsetzte, der als Dritter die Ziellinie überquerte.

Kurz nach dem Start übernahm zunächst Mike di Meglio die Führung, unmittelbar dahinter reihte sich der aus der zweiten Startreihe gestartete Iannone auf Platz zwei ein. Dahinter drängelten Redding und de Angelis. Stefan Bradl verlor dagegen vier Plätze und kam als Siebter aus der ersten Runde zurück.

In der ersten Runde waren bereits die ersten Ausfälle zu verzeichnen. Jules Cluzel konnte nach seinem Ausritt durchs Kiesbett zwar wieder ins Rennen zurückkehren, belegte im Ziel aber nur den 23. Rang. Außerdem gerieten Wayne Maxwell und Héctor Faubel nach einer Kollision im Kiesbett aneinander. Der australische Gaststarter, der zunächst weiterfahren konnte, zettelte noch im Kiesbett ein Handgemenge an, wofür er anschließend von der Rennleitung mit der Disqualifikation bedacht wurde.

Zwischen der dritten und der zwölften Runde wechselten sich Redding und Iannone regelmäßig an der Spitze ab, wobei der Italiener auf der langen Start-Ziel-Geraden in Sachen Topspeed im Vorteil war, während der Brite im Kurvengeschlängel der schnellere Mann war. De Angelis und der Stück für Stück zurückfallende di Meglio lagen auf den Plätzen drei und vier.

Neun Fahrer kämpfen um Platz sieben

Zur Halbzeit des Rennens hatten Bradl und Julián Simón die Meglio schließlich eingeholt und fackelten auch nicht lange, als es darum ging, am Franzosen vorbeizugehen. Bradl und Simón machten fortan den Kampf um Platz vier unter sich aus, da die Top 3 zu diesem Zeitpunkt schon zu weit enteilt waren.

An der Spitze kämpfte Iannone einmal mehr mit nachlassenden Reifen und musste ein wenig abreißen lassen. Redding versuchte derweil alles, um an de Angelis dranzubleiben. Doch der JiR-Pilot war der einzige Fahrer, der das Tempo bis zum Schluss hochhalten konnte und sicherte sich folgerichtig den Sieg.

Simón setzte sich in den letzten Runden gegen Bradl durch und erreichte hinter Redding und Iannone als Vierte das Ziel. Hinter dem Sechsten di Meglio kämpfte eine ganze neun Fahrer umfassende Gruppe um Platz sieben. Hier setzte sich schließlich Weltmeister Toni Elias durch. Tom Lüthi wurde Elfter, Dominique Aegerter belegte Rang 13.

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