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Am Ende Platz fünf: Stefan Bradl hielt Julián Simón lange hinter sich © motorradrennen.com

Stefan Bradl fährt auf Phillip Island als Fünfter ins Ziel und ist happy - Teaminhaber Jochen Kiefer jubelt über die Punkteausbeute

Stefan Bradl hat die drei Überseerennen der vergangenen Wochen gut überstanden. Der Kiefer-Pilot fuhr beim Grand Prix von Australien nach zuletzt zwei siebten Plätzen an fünfter Stelle ins Ziel. "Eigentlich hätte ich Vierter werden können", sagte Bradl anschließend. "Ich hatte mir Julián Simón so zurechtgelegt, dass ich ihn im letzten Sektor auf der Ziellinie überholen hätte können."

"Aber da war dann in den letzten Kurven ein Überrundeter im Weg, an dem zwar Simon noch vorbeikam, ich aber dahinter hängen blieb", erklärte der Zahlinger. "Wenn ich auch in der ersten Runde als Siebter zurück kam, war mein Start schlecht. Daran muss ich dringend arbeiten. Die Rundenzeiten von der Spitzengruppe konnte ich fahren, nur waren die halt schon vorne weg. Aber wir können mit dem Überseetrip absolut zufrieden sein. Zwei siebte und ein fünfter Platz, das kann sich schon sehen lassen."

Das fand auch Jochen Kiefer. "Das war ein mehr oder weniger genialer Überseetrip. Ich hätte mir nie ausgemalt, dass wir mit so wenigen Stürzen, aber so vielen Punkten wieder den Heimweg antreten", sagte der Teaminhaber. "Wenn wir jetzt den Start noch ein bisschen besser packen, dann könnte demnächst auch mal ein Sieg in Reichweite sein."

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