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Moto2-Weltmeister: Toni Elías ließ sich in seiner Heimatstadt ausgiebig feiern © Honda

Moto2-Weltmeister Toni Elías wurde in seiner Heimatstadt Manresa einer großer Empfang bereitet: "Ein unglaublicher Moment für mich" - Zurück in die MotoGP

Seit dem Grand Prix von Malaysia steht Toni Elías als erster Moto2-Weltmeister der Zweiradgeschichte fest. Der spanische Ex-MotoGP-Pilot kehrte jedoch erst nach dem Auftritt in Australien in seine Heimat zurück. Dort hatten die Einwohner seiner Geburtsstadt Manresa einen riesigen Empfang vorbereitet. "Ein unglaublicher Moment für mich", so der Weltmeister.

Hunderte Motorradfreunde bildeten einen Korso vom Zweiradgeschäft der Eltern bis zum Rathausplatz im Zentrum von Manresa. Dort wurden auf einer Großbildleinwand Fotos und Videos aus der Karriere von Elías gezeigt. "Seit dem Rennen in Malaysia hatte ich den Sieg nie wirklich realisiert - nun aber schon: Ich bin Weltmeister", so der neue Champion. "Ich möchte allen danken, die dies hier organisiert haben", richtete er Worte an die Fans.

Der Titelgewinn in der neuen Moto2-Klasse habe ihn nach seinen Erlebnissen zuletzt in der Königsklasse gestärkt. Nun sei er bereit für die Rückkehr in die MotoGP. "Ich werde nächstes Jahr in der MotoGP sein", versprach Elías. "Ich kann noch nicht verraten, wo. Aber ich verspreche, dass es ein gutes Bike in einem guten Team sein wird."

Man werde schnellstmöglich Details zu seinem neuen Vertrag bekanntgeben. Elías soll mit Hilfe der Dorna in die Topklasse zurückkehren. Dem Vermarkter ist es wichtig, die Moto2 sofort nach dem Motto zu etablieren: Wer Champion wird, steigt sicher auf. "Eine tolle Stadt und die Leute lieben Toni", zeigte sich dessen Crewchief Fabrizio Cecchini von der Party begeistert.

"Er hat diesen Titel wirklich verdient. Für Toni war der Rückschritt von der MotoGP in die Moto2 nicht leicht, aber er hat immer an sich geglaubt und nun den Titel geholt", so Cecchini weiter. Der Italiener ist nicht sicher, ob er Elías im kommenden Jahr in die MotoGP folgen wird. "Der Titel ist verdient", stimmt auch Ex-Weltmeister Alex Criville in den Chor ein. "Er ist nun wieder für die MotoGP bereit. Zu Beginn wird es auf einer Kundenmaschine nicht leicht, aber spätestens 2012 wird er ganz vorne sein."

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