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Alex Debón (Startnummer 6) konnte mit der FTR oft weit vorne fahren © Honda

FTR blickt auf ein erfolgreiches Debütjahr in der Moto2 zurück: Alle Piloten mit Podestplätzen, die Ansprüche stiegen schnell

FTR war zwar als Zulieferer unter anderem in der MotoGP bekannt, aber in diesem Jahr haben sich die Briten auch einen guten Ruf als Chassishersteller in der neuen Moto2 zulegen können. Das Jahr begann mit Platz zwei für Alex Debón gleich im in ersten Saisonrennen sensationell. "Da haben wir sofort gemerkt, dass wir mithalten können. Entsprechend stiegen unsere Ansprüche", blickt FTR-Boss Steve Bones auf 'motomatters.com' zurück.

Das M210-Chassis präsentierte sich konkurrenzfähig. Karel Abraham zeigte sich in Japan auf dem Podium, Andrea Iannone holte auf dem Speedup-Schwesterbike Siege und die starken Gastauftritte von Kev Coghlan (in Aragon) und Jason DiSalvo (in Indianapolis) unterstrichen die Stärken des Bikes. "Wir haben die Maschine konstant weiterentwickelt. Es war ein toller Erfolg", so Bones.

Nach intensivem Feedback der Fahrer setzte die britische Mannschaft entsprechende Wünsche kurzfristig um. Es gab Veränderungen unter anderem an Schwinge, Geometrie, Tank und Sitz. "Für 2011 kommt eine neues Aerodynamikpaket, weitere Änderungen an Schwinge und Rahmen sowie eine veränderte Lenkereinheit", verspricht der FTR-Chef.

Bones wertet die Debütsaison als durchschlagenden Erfolg. "Vor einem Jahr kannte uns niemand, aber mittlerweile ist FTR ein bekannter Begriff. Wir verstehen das als Kompliment für unsere gute Arbeit", so der Brite. "Ursprünglich hatten wir uns nur ein Ziel gesetzt: Wir wollten pünktlich beim Saisonstart dabei sein. Aber die Zeiten und Ansprüche ändern sich. Wir haben uns ganz schnell einen Namen gemacht."

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