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Stefan Bradl fuhr am Nachmittag nur bei verbesserten Bedingungen © Kiefer

Kiefer-Pilot Stefan Bradl geht keine unnötigen Risiken ein und ist dennoch gut dabei, Michael Ranseder muss sich an die Regenfahrt gewöhnen

Die Rennstrecke von Estoril liegt direkt am Meer, sie ist durchaus bekannt für wechselnde Wetterverhältnisse. Heute, zum ersten Trainingstag des 16. Laufes der Moto2-Weltmeisterschaft, sorgte sehr starker Regen und Sturm für nicht wirklich verwertbare Rundenzeiten. Die beiden Kiefer-Piloten Stefan Bradl und Michael Ranseder belegten über beide freie Trainings hinweg die Plätze zehn und 26.

Dabei fuhr Bradl am heutigen Freitag lediglich zwölf Runden. Obwohl sich die Wetterbedingungen für das zweite Training verbesserten, sind die gefahrenen Rundenzeiten nicht wirklich vergleichbar. Für den morgigen Samstag klingt die Vorhersage ähnlich wie heute. "Im freien Training am Morgen hatte es durch den sehr starken Regen definitiv viel zuviel Wasser auf der Strecke", sagt Bradl nach dem Trainingsfreitag.

"Das waren komplett widrige Bedingungen und bei solchen Verhältnissen fährt man eigentlich nicht", erklärt der Deutsche. "Am Anfang des Nachmittagstrainings war es noch nass und wir warteten bis es auftrocknete. Allerdings hat das länger gedauert als erwartet. Deshalb bin ich nur sehr wenige Runden gefahren und ich habe deshalb auch nichts riskiert, denn es waren noch sehr viele nasse Stellen und da ist einem gleich mal das Hinter- oder Vorderrad weggerutscht. Aber ich bin trotzdem zufrieden, wenn auch der heutige Tag nichts Spezielles war."

"Der Vormittag war bei mir nicht so schlecht", so Ranseder. "Ich habe geschaut, dass ich viele Runden fahre und für das Motorrad ein gutes Gefühl im Regen bekomme. Zum Schluss hat der Regen zwar noch zugelegt, aber dass ich bei solchen Bedingungen gefahren bin war wichtig. Am Nachmittag haben wir wieder mit Regenreifen angefangen und als wir auf Slicks wechselten, war es sehr schwierig zu fahren. Das war ein großes Risiko und ich habe mehr darauf geachtet, dass ich dabei nicht stürze. Das wäre völlig überflüssig gewesen."

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