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West konnte die gesamte Konkurrenz im Training in den Schatten stellen © MZ

Erneut Regen in Estoril - Perfekte Bedingungen für Anthony West: Bestzeit im dritten Freien Training - Das große Sturzfestival in Portugal

Kurz nach Anschluss des dritten Freien Trainings der MotoGP öffnete der portugiesische Himmel erneut seine Pforten. Die Piloten der Moto2-Klasse fanden Bedingungen vor, die im Verlauf der Trainingssession konstant immer schlechter wurden. Am Ende rauschten regelrechte Bäche quer über die Strecke, überall standen tiefe Pfützen.

Die Rundenzeiten der Session muss man zwar mit Vorsicht genießen, aber dennoch wird man sich in der Box der deutschen MZ-Mannschaft ein Lächeln nicht verkneifen können. Regenspezialist Anthony West machte seinem Ruf alle Ehre und markierte bei schwierigen Bedingungen in 1:56.176 Minuten die Trainingsbestzeit.

Der Australier verwies Australien-Sieger Alex de Angelis um 0,170 Sekunden auf Rang zwei. Der Pilot aus San Marino konnte sich allerdings schon früh nicht mehr wehren. De Angelis legte sein JiR-Bike früh ab. Er war Teil des großen Sturzfestivals. Im dritten Freien Training lag rund die Hälfte des Starterfeldes zwischenzeitlich auf der Nase, darunter auch die Herren Hernandez, Debon, Takahashi, Baldolini und Pons.

Starke Auftritte zeigten hingegen Kenan Sofuoglu und Tom Lüthi. Der Türke, der in Estoril sein erstes Moto2-Wochenende bestreitet, fuhr auf den bärenstarken dritten Rang. Der schweizerische Interwetten-Pilot rangierte am Ende auf Platz fünf, die Kiefer-Fahrer Michael Ranseder und Stefan Bradl hielten sich auf den Rängen elf und 21 zurück. Dominique Aegerter platzierte sich auf Position 25.

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