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Stefan Bradl war am Freitag über ein Zehntel schneller als Julián Simón © motorradrennen.com

Stefan Bradl kommt in Valencia richtig gut in Fahrt und sichert sich die Trainingsbestzeit am Freitag - Karel Abraham mit starker Leistung am Freitag

Gerade noch rechtzeitig in dieser Saison scheint Stefan Bradl den Sprung an die Spitze der Moto2 schaffen. Fünf Tage nach seinem ersten Moto2-Sieg in Estoril dominierte der Kiefer-Pilot den ersten Trainingstag beim Saisonfinale in Valencia. Nach der Bestzeit im ersten Freien Training am Freitagvormittag ließ Bradl in der zweiten Sitzung am Nachmittag gleich eine weitere Bestzeit folgen (1:36.666 Minuten).

Auf Platz zwei reihte sich am Julián Simón ein (1:36.847). Der zeitliche Abstand des Aspar-Piloten auf Bradl war am Nachmittag allerdings größer als am Vormittag, als Simón Platz vier im Klassements belegte. Karel Abraham ist bei seiner Abschiedsvorstellung von der Moto2 ebenfalls bestens aufgelegt. Der Tscheche, der in der kommenden Saison auf einer Ducati in der MotoGP starten wird, beendete den Freitag nach Platz zwei am Vormittag mit der drittschnellsten Zeit (1:36.875).

Während Bradl bei seinem voraussichtlich letzten Rennen mit einem Suter-Chassis das 42 Teilnehmer starke Feld anführte, rangierten die bestplatzierten Moriwaki-Fahrer auf den Rängen sieben und acht. Tom Lüthi (7./1:37.232) und Weltmeister Toni Elias (8./1:37.241) werden am Sonntag versuchen, doch noch die Herstellerwertung für den japanischen Chassis-Konstrukteur zu gewinnen. Nach 16 von 17 Rennen liegt hier Suter mit zehn Punkten Vorsprung an der Spitze.

Andrea Iannone, der am Vormittag heftig gestürzt war, konnte in der zweiten Sitzung am Nachmittag wieder am Geschehen teilnehmen. Der Italiener drehte 18 Runden, von denen ihn seine schnellste auf Platz 19 brachte (1:37.720). Für Robertino Pietri (38./1:39.249) war das zweite Freie Training nach rund 20 Minuten beendet. Der Italtrans-Pilot stürzte in einem schnellen Rechtsknick, blieb aber glücklicherweise unverletzt.

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