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Toni Elias sicherte sich kurz vor Schluss die dritte Pole-Position des Jahres © Honda

Weltmeister Toni Elias sichert sich in Valencia die dritte Pole-Position dieser Saison - Stefan Bradl knapp vor Andrea Iannone auf Startplatz zwei

Stefan Bradl setzt seinen Höhenflug in der Moto2-Weltmeisterschaft fort. Der Kiefer-Pilot, der vor sechs Tagen ins Estoril seinen ersten Saisonsieg feierte und in allen Freien Trainingssitzungen dieses Wochenendes an der Spitze lag, fuhr in der Qualifikation zum Grand Prix von Valencia auf den zweiten Startplatz (1:36.247 Minuten). Lediglich Weltmeister Toni Elias (1:36.141) war am Ende eines spannenden Qualifyings schneller als Bradl.

Der drittplatzierte Andrea Iannone (1:36.255), der im ersten Freien Training am Freitag gestürzt war, war die Winzigkeit von acht Tausendstelsekunden langsamer als Bradl. Scott Redding komplettierte als Vierter die erste Startreihe für den letzten Grand Prix dieser Saison (1:36.343).

Die vier bestplatzierten Fahrer der Qualifikation waren es auch, welche der 45-minütigen Session ihren Stempel aufdrückten. Zur Halbzeit des Qualifyings schob sich zunächst Redding an Bradl vorbei auf Platz eins. Wenige Minuten später setzte Iannone eine neue Bestzeit und zog in seinem Windschatten Carmelo Morales gleich mit auf Platz zwei.

Doch Bradl konterte umgehend. Nach knapp 32 Minuten Trainingszeit setzte sich der Suter-Fahrer wieder an die Spitze. Speziell im letzten Sektor scheint der Deutsche stark zu sein. Bis anderthalb Minuten vor dem Ende bissen sich an dieser Bestzeit sämtliche Konkurrenten die Zähne aus, obwohl einige noch bei der letzten Zwischenzeitmessung schneller als Bradl waren.

Allerdings schafften es kurz vor Schluss Elias und Iannone im Parallelflug, Bradls Bestzeit doch noch zu unterbieten. Der Sieger des Estoril-Rennens war zu diesem Zeitpunkt jedoch ebenfalls noch schnell unterwegs und schob sich in letzter Sekunde zumindest an Iannone vorbei auf Platz zwei.

In einer engen Session, in der die ersten 20 Fahrer innerhalb einer Sekunde lagen, landete Tom Lüthi schließlich auf dem zehnten Startplatz (1:36.821). Axel Pons (29./1:37.551), Mike di Meglio (30./1:37.567) und Raffaele de Rosa (27./1:37.511) kamen jeweils zu Sturz, blieben aber glücklicherweise unverletzt.

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