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Randy Krummenacher musste die Testfahrten in Almeria früh abbrechen © Randy Krummenacher

Randy Krummenacher musste seine Moto2-Testfahrten in Almeria frühzeitig abbrechen - Das Wetter spielte nicht mit, aber es konnten wichtige Meter gefahren werden

Für den Schweizer Randy Krummenacher endete am Freitag sein letzter Test in diesem Jahr abrupt. Extrem niedrige Temperaturen für die Gegend hinderten das Grand-Prix-Team-Switzerland daran, den Test auf dem Circuito de Almeria über die geplante Dauer von vier Tagen abzuwickeln.

Krummenacher und sein neu gegründetes Team reisten am Montag nach dem Rennen in Jerez nach Almeria weiter, wo ab Mittwoch ein viertägiger Test geplant war. Leider musste aber die junge Truppe frühzeitig zusammenpacken. Nachdem am Mittwoch und Donnerstag die Bedingungen noch akzeptabel waren und einen vernünftigen Test mit der Moto2-Rennmaschine von Kalex Engineering zuließen, verschlechterte sich das Wetter zum Wochenende hin ganz wesentlich.

Am Freitag betrugen die Temperaturen nur noch zwölf Grad und bis zum Samstag setzten auch sintflutartige Regenfälle ein. Nach nur fünf Runden am Freitagmittag bei zehn Grad Asphalttemperatur mussten Krummenacher und sein Team die Übung beenden. An den Tagen zuvor konnte der Moto2-Rookie aber mit 46 bzw. 48 Runden sehr vieles von der Testagenda abarbeiten.

"Eigentlich finde ich es schade, dass wir diesen Test frühzeitig beenden mussten. Aber bei diesen extrem niedrigen Temperaturen macht es keinen Sinn. Die Bedingungen waren nicht wirklich zum Motorradfahren einladend", schildert Krummenacher. "Ich habe es am Freitag mit einem Fünf-Runden-Run probiert, aber es war eindeutig zu kalt. Bei nur zehn Grad Asphalttemperatur bin ich im Verlauf der gesamten Runde eigentlich nur gerutscht. Es war überhaupt kein Grip vorhanden. Und für den Samstag war Regen vorhergesagt, deshalb sind wir noch am Freitag von Almeria abgereist."

"An den Tagen zuvor waren die Bedingungen noch in Ordnung, obwohl am Donnerstag der Nebel bis in etwa Mittag sehr hartnäckig war. Aber danach konnten wir noch richtig arbeiten. Überhaupt sind der Mittwoch und der Donnerstag für uns ganz gut verlaufen. Wir konnten dabei noch einige Fortschritte erzielen. Leider wurden einige Teile zu spät angeliefert, sodass wir mit unseren Aufgaben am Motorrad selbst nicht ganz durchgekommen sind."

"Von dem her wird es wahrscheinlich notwendig sein, dass wir vor den ersten offiziellen Tests im Februar einen privaten Test einlegen müssen. Mein Fazit über den Almeria-Test fällt trotzdem positiv aus, weil mir nach dem guten Rennen in Jerez fahrerisch noch ein Schritt gelungen ist."

Krummenacher blickt nach seinen ersten Moto2-Erfahrungen der WM-Saison 2011 recht zuversichtlich entgegen. Auch für Stefan Bradl von Kiefer-Racing endete am Freitag dessen letzter Testeinsatz 2010 nach nur zehn Runden am Circuito de Almeria ebenfalls frühzeitig. An den zwei vorhergegangenen Tagen fuhr der Estoril-GP-Sieger 45 bzw. 22. Runden.

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