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Marc Marquez freut sich darauf, endlich wieder mit seinem Bike testen zu können © Repsol

Marc Marquez hat sich mit intensivem Training auf die für ihn neuen Anforderungen in der Moto2 eingestellt - Ab Februar wieder auf seiner Suter unterwegs

Im November bekam der amtierende 125er-Weltmeister Marc Marquez einen Vorgeschmack darauf, was ihn künftig erwartet. Der Spanier startet in dieser Saison für Monlau in der Moto2. In Jerez hat er im November seine ersten Runden auf der Suter gedreht, doch wegen des Testverbots im Dezember und Januar konnte er danach keine weiteren Kilometer abspulen.

Im Februar stehen für Marquez nun weitere Tests an, bei denen er sich weiter an das neue für ihn neue Bike und die neue Klasse gewöhnen kann. Und auf den Spanier kommt einiges Neues zu. Anders als bei den 125ern wird in der Moto2 mit Einheitsmotoren von Honda gefahren. Das bedeutet, dass man anderer Stelle versuchen muss, Tausendstelsekunden zu finden. Das fängt an bei der Aufhängung, den Bremsen oder dem Auspuff und geht bis hin zum Design der Verkleidung, die im Falle von Marquez im Windkanal "maßgeschneidert" wurde.

Den größten Unterschied kann aber das Fahrwerk ausmachen. Hier haben sich Marquez und sein Team für die Suter entschieden, die schon 2010 erfolgreich im Einsatz war. Im Vergleich zu den 125er muss sich der Spanier außerdem unter anderem an breitere Reifen gewöhnen, die eine größere Schwinge erfordern.

Damit er auf diesen neuen Herausforderungen auch körperlich bestens vorbereitet ist, hat Marquez in der Winterpause ein intensives Trainingsprogramm absolviert. Ziel war es, an Muskelkraft zuzulegen und eine bessere Kontrolle über das wesentlich schwerere Bike zu bekommen. Außerdem trainierte er mit dem Motocross- und Mountainbike. Nun aber ist der Spanier heiß darauf, endlich wieder seine Rennkombi anzuziehen und seine Testarbeit für die Saison 2011 fortzusetzen.

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