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Der portugiesische Regen setzte die Strecke nachhaltig unter Wasser © xpb.cc

Eine nasse Strecke in Estoril verhindert sinnvollen Testbetrieb der kleinen Grand-Prix-Klassen: Der erste Tag fiel nahezu komplett ins Wasser

Der erste Testtag der kleinen Grand-Prix-Klassen in Estoril war nahezu wertlos. Ein heftiger Gewitterregen setzte die Strecke am Vormittag dermaßen unter Wasser, sodass im gesamten Tagesverlauf kein aussagekräftiger Fahrbetrieb mehr möglich war. Einige Piloten verzichteten ganz auf das Fahren, andere drehten am Nachmittag vorsichtige Runden.

"Es sieht nicht gut aus. Die Strecke machte zwar schon um neun Uhr auf, aber angesichts des üblen Wetters bin ich erst einmal im Hotel geblieben", gab Scott Redding zu Protokoll. Später fuhr der Marc-VDS-Pilot aber doch noch an den Kurs nahe des Badeorts Cascais. Der Brite legte trotz der nassen Strecke richtig los, fuhr gemeinsam mit dem Türken Kenan Sofuoglu in 1:44.4 Minuten auf Platz fünf.

Schneller waren in der Moto2-Klasse Jules Cluzel und Simone Corsi, die in 1:43.9 Minuten zeitgleich an der Spitze des Klassements standen. Dritter wurde Alex de Angelis in 1:44.0 Minuten. In der 125er-Klasse setzte sich Nicolas Terol (1:49.1 Minuten) deutlich gegen seinen Aspar-Teamkollegen Hector Faubel durch. "Die Aussichten sind auch für die kommenden Tage nicht gut", malt Redding ein düsteres Bild.

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