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Regenwetter und nasse Piste sind in Estoril im Winter keine Seltenheit... © Honda

Es geht voran: Das Wetter war bescheiden, doch das Tech-3-Team konnte beim Moto2-Test in Estoril trotzdem einige nützliche Daten sammeln

Das portugiesische Wetter meinte es in dieser Woche nicht allzu gut mit den kleinen Klassen der MotoGP: In Estoril trafen die Teilnehmer der 125er-Kategorie und der Moto2-Klasse an allen drei Testtagen auf nasse Verhältnisse und konnten so nur bedingt Fortschritte verzeichnen. Eine leicht abtrocknende Piste erlaubte es Tech 3 aber zum Schluss, doch noch einige Daten zu sammeln.

"Das Wetter machte die Sache hier in Estoril zu einer schwierigen Angelegenheit", bestätigt Mike di Meglio, der eine beste Rundenzeit von 1:42.8 Minuten gefahren war. "Es gab so viel Regen, sodass die Strecke niemals wirklich trocken war. Man konnte nie normal Druck machen. Nur am letzten Tag war der Kurs in der letzten Stunde einigermaßen trocken" - allerdings nur für wenige Augenblicke.

"In dieser Zeit konnte ich mein Gefühl für das Bike verbessern", berichtet der Franzose. "Ich probierte einige neue Teile aus und wir fanden eine Richtung, die einen Fortschritt darstellt. Wir liegen nun näher an den Schnellsten dran und das verschafft mir viel Zuversicht", sagt di Meglio und merkt an: "Es tut mir leid, dass ich in den Schlussminuten noch stürzte. Ich versuchte, mehr herauszuholen."

"Die Verhältnisse waren halt nicht ideal. Vielen Dank an Tech 3, denn wir lieferten insgesamt eine gute Arbeit ab. Ich bin sicher: Beim nächsten Test in Jerez können wir uns weiter steigern", meint der Tech-3-Fahrer. Teamkollege Bradley Smith zieht ebenfalls ein gemischtes Fazit und bedauert das schlechte Wetter: "Leider hatten wir in Estoril nicht gerade die besten Bedingungen", so der Brite.

"Wir kommen aber gut mit dem Bike voran und ich lerne sehr viel. Das Motorrad fühlt sich nun schon deutlich besser an, was positiv ist. Jedes Mal, wenn ich hinausfahre, lerne ich weitere Lektionen. Ich denke, ich kann noch einen großen Schritt nach vorne machen. In Valencia lag ich noch zwei Sekunden zurück, hier waren es 1,5 Sekunden. Eine Sekunde ist meiner Meinung nach noch drin."

Diese Zeit will Smith bis zum Saisonauftakt in Katar gefunden haben. Es laufe "in die richtige Richtung", sagt der Moto2-Pilot, der in Portugal einmal verunfallte. "Bei meinem Sturz am zweiten Tag hatte ich Glück. Der Regen schlug mir ein Schnippchen, doch zum Glück trugen weder das Bike noch ich selbst größere Schäden davon." So wurde der Testbetrieb von Tech 3 nur kurz unterbrochen.

"Vor dem nächsten Test in Jerez haben wir jetzt zwei Wochen Pause. In dieser Zeit können wir einige Veränderungen am Bike vornehmen - anhand der Daten, die wir in Valencia und Estoril gesammelt haben", gibt Smith abschließend zu Protokoll. Der britische Motorrad-Pilot zeigt sich zuversichtlich und gespannt: "Es macht mir sehr viel Spaß mit Tech 3. Ich kann den Saisonstart kaum erwarten."

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