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Marc Marquez spulte in Jerez fleißig Kilometer ab und gewann an Erfahrung © Repsol

Bei den Moto2-Tests in Jerez zeigen sich Marc Marquez und Scott Redding in guter Form - Mika Kallio macht Fortschritte beim Setup

Die nächsten offiziellen Moto2-Testfahrten stehen zwar erst in einer Woche auf dem Plan, doch einzelne Teams nutzten an den vergangenen beiden Tagen in Jerez die Gelegenheit, bei hervorragenden Witterungsbedingungen das nachzuholen, was durch die starken Regenfälle beim vergangenen Test in Estoril verpasst wurde. So fanden sich unter anderem 125er-Champion Marc Marquez, Julian Simon, Scott Redding und Mika Kallio in Andalusien ein.

Besonders gut war Marquez aufgelegt, der mit einer persönlichen Bestzeit von 1:43.1 Minuten sogar den bestehenden Moto2-Rundenrekord von dem im September tödlich verunglückten Shoya Tomizawa unterbot - wenn auch nur inoffiziell, schließlich wurden in dieser Woche in Jerez die Rundenzeiten nicht von offizieller Seite gestoppt.

"Ich bin nach den drei Testtagen zufrieden", sagte der Monlau-Pilot. "Wir haben unsere Ziele erreicht, auch wenn wir noch viel Arbeit vor uns haben. Für mich ist alles neu und ich muss mich an das Motorrad und das Team gewöhnen. Aber wir sammeln langsam Kilometer und mein Selbstvertrauen auf dem Motorrad steigt."

"Am Vormittag haben wir damit weitergemacht, unterschiedliche Einstellungen auszuprobieren, während wir am Nachmittag einen Longrun unternommen haben, in dem wir recht konstant waren", fuhr Marquez fort. "Ich bin sehr zufrieden und muss mich bei meinem Team für den großartigen Job bedanken. Wir haben noch drei Testtage vor uns und ich hoffe, dass wir uns weiter verbessern können."

Marc VDS zieht positives Fazit

Marc-VDS-Pilot Redding war am Freitag ebenfalls flott unterwegs (1:43.7). "Unterm Strich war es ein weiterer guter Test und aufgrund der Fortschritte, die wir hier mit dem Motorrad gemacht haben, reise ich zufrieden ab", erklärte der Brite. "Gestern haben wir viele Runden gedreht und die Zeiten waren gut. Heute Vormittag haben wir eine ordentliche Rennsimulation abgespult, bevor wir unsere Aufmerksamkeit der Hinterradaufhängung zugewandt haben."

"Wir haben am Heck diverse Einstellungen ausprobiert, um die Traktion zu verbessern, sobald der Grip hinten nachlässt. Das war vergangene Saison manchmal ein Problem", fuhr Redding fort. "Ich bin heute nicht wahnsinnig viele Runden gefahren, aber wir haben in mehreren Bereichen Fortschritte erzielt und ich freue mich schon darauf, nächste Woche für unseren abschließenden Test hier nach Jerez zurückzukehren."

Reddings Teamkollege Kallio (1:44.0) war ebenfalls froh, bei schönem Wetter reichlich zum Fahren gekommen zu sein. "Unser Ziel hier war es, schneller zu werden, aber auch die Konstanz meiner Rundenzeiten zu verbessern", erklärte der Finne. "Es liegt immer noch etwas Arbeit vor uns, aber ich denke, dass wir jetzt bereit sind, den Abstand auf die Top-Fahrer beim nächsten Test in Jerez zu verkürzen."

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