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Stefan Bradl distanzierte im dritten Training die Konkurrenz deutlich © motorradrennen.com

Stefan Bradl nahm der versammelten Konkurrenz im dritten Freien Training acht Zehntelsekunden ab - 125er-Champion Marc Marquez Zweiter

Zwei Piloten forcierten im dritten Freien Training der Moto2-Klasse in Katar das Tempo. Stefan Bradl setzte sich früh an die Spitze und wurde erste sechs Minuten vor Ablauf der Zeit von Marc Marquez überflügelt. Der Deutsche konnte aber eindrucksvoll nachlegen und markierte in 2:00.882 Minuten überlegen die Bestzeit und nahm dem Spanier 0,872 Sekunden ab.

Neben dem amtierenden 125er-Weltmeister blieb nur noch Andrea Iannone innerhalb einer Sekunde zur deutschen WM-Hoffnung. Bradl hat mit seiner zweiten Bestzeit an diesem Wochenende eindrucksvoll gezeigt, dass der Wechsel zu Kalex die richtige Entscheidung war. Für das Qualifying am Samstag ist der 21-Jährige ein heißer Favorit auf die Pole-Position.

Die viertbeste Zeit fuhr Yuki Takahashi, der im zweiten Training vorne war, mit einer Moriwaki. Abgesehen von dem Japaner und Bradl waren unter den ersten acht Piloten gleich sechs-Suter-Maschinen zu finden. So auch Vizeweltmeister Julian Simon, der auf Platz fünf 1,006 Sekunden Rückstand hatte.

Der Brite Scott Redding fällt in der Box durch seine rot gefärbten Haare auf. Auf der Strecke setzte sich der 18-Jährige mit Rang sechs in Szene. Die siebtbeste Zeit fuhr der Schweizer Tom Lüthi, der in dieser Saison mit einem Suter-Fahrwerk unterwegs ist. Jules Cluzel, Simone Corsi und Ex-MotoGP-Pilot Alex de Angelis rundeten die Top 10 ab.

Eine deutliche Steigerung schaffte Rookie Max Neukirchner. Der ehemalige Superbike-Star klassierte sich auf dem zwölften Rang und hatte 1,5 Sekunden Rückstand auf Bradl. Wenn man seine Fabelzeit außer Acht lässt, dann lag Neukirchner nur sieben Zehntelsekunden hinter Platz zwei. Damit war der 27-Jährige schneller als MotoGP-Absteiger Aleix Espargaro, der 13. wurde.

Weniger gut lief es hingegen für Mika Kallio, dem auf Platz 22 bereits 2,4 Sekunden auf Bradl fehlten. Die beiden weiteren Schweizer im Feld waren ebenfalls im Mittelfeld zu finden. Rookie Randy Krummenacher klassierte sich als 24, knapp vor Dominique Aegerter auf Rang 27.

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