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Stefan Bradl will in Jerez an seinen Auftakterfolg anknüpfen © Kiefer/FWeisse

Stefan Bradl möchte in Jerez an seinen dominanten Katar-Erfolg anknüpfen, doch "abheben" will der Moto2-Führende nicht - Volle Konzentration ist gefragt

Am kommenden Wochenende steht für Stefan Bradl im spanischen Jerez das zweite Saisonrennen in der Moto2 an. Nach seinem dominanten Sieg beim Auftakt in Katar kommt der Kiefer-Pilot als WM-Führender nach Südspanien. Am ersten Rennwochenende hatte er mit seiner Kalex das Tempo vorgegeben, in Trainings, in der Qualifikation und im Rennen.

Das hat sein Selbstbewusstsein gestärkt. Dazu kommt, dass Bradl bei den Wintertestfahrten in Jerez schon stark unterwegs war. Doch der junge Bayer bleibt mit beiden Beinen auf dem Boden. "Katar hat natürlich mein Selbstbewusstsein gestärkt, aber abheben tu ich deshalb nicht", sagt Bradl.

Seine Herangehensweise an die Saison: "Ich schaue von Rennen zu Rennen und würde natürlich am liebsten dort anknüpfen, wo wir in Katar aufgehört haben. Aber die Konkurrenz schläft nicht und wir müssen wie immer sehr konzentriert an die Sache rangehen."

Die Strecke in Jerez wurde 1986 in Andalusien erbaut. Sie ist eine der beliebtesten Strecken im Zweiradsport. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse ist es möglich, das ganze Jahr dort zu testen. Der Grand Prix ist bekannt für seine fanatischen Fans, welche jedes Jahr sehr zahlreich (oft über 200.000 Zuschauer) das Rennen besuchen. Von den Tribünen hat man einen sehr großen Einblick in viele Teile der Strecke. Sofern man am Renntag schon sehr früh seinen Platz auf einer der Naturtribünen belegen konnte...

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